FX Daily

Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

.

– China: HSBC-Einkaufsmanagerindex der Industrie steigt im November auf 50,4 von 49,5.

– Fitch hat die Bonität Zyperns um zwei Noten heruntergestuft auf BB-, Ausblick negativ.

Marktteilnehmer haben zuletzt wieder einmal das Augenmerk verstärkt auf die Probleme Europas gerichtet. Die gescheiterten Griechenland-Gespräche und das Downgrade Frankreichs sind zu nennen. Heute findet zudem der Sondergipfel zum EU-Haushalt statt. Großbritannien hatte sich jüngst geweigert, dem zuzustimmen. Droht ein Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU?

Datenseitig stehen die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes (PMIs) des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Frankreich, Deutschland und der Eurozone an sowie das vorläufige Verbrauchervertrauen der EU-Kommission. Im Oktober hatten die PMIs mehrheitlich enttäuscht. Ob es nun deutliche Zeichen einer Trendwende gibt, bleibt abzuwarten. Die leichte Verbesserungstendenz beispielsweise des ISM-Indexes in den letzten Monaten signalisiert Anstiegspotenzial, die ZEW-Umfrageergebnisse mahnen mit den schwachen Werten aber zur Vorsicht. Vor dem Hintergrund auch der politischen Verunsicherung im Rahmen der Schuldenkrise sehen wir keinen Raum für positive Überraschungen.

Wenig Positives haben anscheinend auch die europäischen Verbraucher zu berichten. Zumindest das belgische Verbrauchervertrauen ist im Monat November nochmals deutlich gesunken. Somit sind die Vorgaben für die vorläufigen Werte der EU-Kommission negativ und es scheint eher Enttäuschungspotenzial zu bestehen. In der Summe bleiben den europäischen Marktteilnehmern wohl nicht nur die politischen Unsicherheitsfaktoren (vertagte Entscheidung der Eurogruppe zu Griechenlandhilfen) erhalten, sondern auch die konjunkturellen Sorgen.

EUR-USD: Das Scheitern der Griechenlandgespräche hatte zunächst einen Kursrutsch des Euros bis auf ein Tief bei 1,2736 zur Folge. Im Tagesverlauf aber mehrten sich zuversichtliche Äußerungen aus den Reihen deutscher und französischer Politiker, wonach eine Lösung des Streites um den neuerlichen Finanzbedarf der Griechen gesucht und in den nächsten Tagen auch gefunden wird. Bis dahin bleibt die Verunsicherung durch die politische Hängepartie latent erhalten. Ungeachtet dessen hat sich der Euro erholt und konnte sich schließlich wieder oberhalb der 1,28er Marke etablieren. Die heutigen Datenveröffentlichungen werden dem Euro unseres Erachtens jedoch keinen weiteren Rückenwind bescheren und auch die technischen Indikationen sind noch gemischt. So ist der DMI im Tageschart noch im Verkauf, wenngleich der ADX weiter nachgibt. Der MACD hat jedoch gedreht und seine Signallinie überwinden. Wenig überzeugen ist dagegen die Wochentechnik. Trading-Range: 1,2750 – 1,2900.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Landesbank Hessen-Thüringen
Neue Mainzer Straße 52-58
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 9132-01
Telefax: +49 (69) 2915-17
http://www.helaba.de



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.