Gebührenerhöhungen für Sondernutzung

Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe

Die geplante Gebührenanpassung für Sondernutzung trifft den Handel, Gewerbebetriebe und Dienstleister in einer für sie ohnehin schwierigen Gesamtsituation. Die Wirtschaft leistet über den erst vor kurzem erhöhten Gewerbesteuerhebesatz von 410 auf 430 Prozent und mittelbar auch über die erhöhten Parkgebühren bereits einen starken Beitrag zum Haushalt der Stadt, obwohl viele Branchen, wie z.B. Handel und Gastronomie unter den baustellenbedingten schwierigen Verkehrsbedingungen leiden. Vor diesem Hintergrund erscheinen Gebührenerhöhungen von durchschnittlich 40 Prozent als eine unverhältnismäßige Belastung. Ein Gespräch der Stadt mit Vertretern der Wirtschaft am 3. Februar 2017 eröffnete nun die Möglichkeit eines Kompromisses.

IHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Die Abgabenlasten für die Wirtschaft sind insgesamt schon zu hoch. Ich nenne nur die ständig steigenden Gewerbesteuern. Vor dem Hintergrund der Baustellen und auch der Erhöhung der Parkgebühren in Karlsruhe bleiben Gäste und Kunden weg, so dass die Umsätze zurückgehen. In diesem Karlsruher Baustellenjahrzehnt sollte die Wirtschaft eher durch Abgabensenkung unterstützt werden. Viele Betriebe halten eine solche Durststrecke von mehr als 10 Jahren nicht durch.“    



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Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.



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