Jungheinrich mit solider Geschäftsentwicklung

Pressemeldung der Firma Jungheinrich AG

Der Jungheinrich-Konzern hat im 3. Quartal 2013 seinen Umsatz leicht gesteigert und erreichte kumuliert nach neun Monaten nahezu das Vorjahresniveau. Der wertmäßige Auftragseingang von Januar bis September 2013 lag um 1 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand stieg seit Ende Dezember 2012 um 37 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt der Vorstand seine Prognose bei Umsatz und Auftragseingang und erwartet beim EBIT einen Wert zwischen 165 und 170 Millionen Euro.

Während sich die globale Konjunktur moderat entwickelte, legte der Weltmarkt für Flurförderzeuge in den ersten neun Monaten 2013 um 5 Prozent zu und lag bei 752,0 Tsd. Fahrzeugen nach 716,3 Tsd. Einheiten im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt von Jungheinrich, lag allerdings um 1 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Westeuropa verzeichnete dabei einen Rückgang von 3 Prozent, während das Marktvolumen in Osteuropa um 6 Prozent zulegte. Der asiatische Markt stieg spürbar um 8 Prozent an, wozu China mit einem Plus von 12 Prozent beitrug. Der nordamerikanische Markt legte weiter kräftig zu und wies ein Wachstum von 11 Prozent auf.

Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns, der alle Geschäftsfelder umfasst, erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 1.743 Millionen Euro und übertraf damit leicht den Vorjahreswert von 1.720 Millionen Euro. Im 3. Quartal 2013 lag der Auftragseingang mit 574 Millionen Euro um 1 Prozent unter dem Wert im Vorjahreszeitraum (580 Millionen Euro), der einen Großauftrag im Logistiksystemgeschäft beinhaltet hatte. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes betrug 407 Millionen Euro zum 30. September 2013 und stieg damit um 109 Millionen Euro beziehungsweise 37 Prozent gegenüber dem Bestandswert zum Jahresende 2012 an. Die Auftragsreichweite lag weiterhin bei über vier Monaten.

Aufgrund geänderter IFRS-Bilanzierungsvorschriften sowie von Ausweisänderungen zur Erhöhung der Transparenz für die Berichterstattung ab 1. Januar 2013 hat Jungheinrich die Vergleichswerte für das Geschäftsjahr 2012 entsprechend angepasst. Auf vergleichbarer Basis lagen die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2013 mit 560 Millionen Euro leicht über dem Wert des Vorjahresquartals (557 Millionen Euro). Kumuliert erreichte der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2013 mit 1.638 Millionen Euro fast den Vorjahreswert (1.652 Millionen Euro). Die Erlöse in Deutschland sanken von Januar bis September 2013 um 2 Prozent auf 434 Millionen Euro (Vorjahr: 442 Millionen Euro). Die Auslandsumsätze gingen um knapp 1 Prozent auf 1.204 Millionen Euro (Vorjahr: 1.210 Millionen Euro) zurück.

Getragen wurde die nahezu stabile Umsatzentwicklung im Konzern von Zuwächsen im Miet- und Gebrauchtgerätegeschäft sowie im Kundendienst, die die geringeren Erlöse im Neugeschäft fast vollständig kompensierten. In den ersten neun Monaten 2013 erzielte der Jungheinrich-Konzern im Neugeschäft einen Umsatz von 846 Millionen Euro (Vorjahr: 881 Millionen Euro). Der Umsatz mit Miet- und Gebrauchtgeräten legte um insgesamt 5 Prozent auf 290 Millionen Euro (Vorjahr: 277 Millionen Euro) zu. Der Kundendienstumsatz stieg um gut 3 Prozent auf 517 Millionen Euro (Vorjahr: 500 Millionen Euro).

Der Jungheinrich-Konzern hat das 3. Quartal 2013 mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 41,8 Millionen Euro (Vorjahr: 45,1 Millionen Euro) abgeschlossen. Grund für den Rückgang ist das verzögerte Hochlaufen der Produktion im neuen Werk für Lager- und Systemgeräte in Degernpoint. Im September wurden dort die ersten Fahrzeuge produziert, aufgrund von prozessbedingten Verzögerungen allerdings weniger als geplant. Kumuliert belief sich das EBIT von Januar bis September 2013 auf 123,9 Millionen Euro (Vorjahr: 130,6 Millionen Euro). Die entsprechende Umsatzrendite betrug nach neun Monaten 7,6 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern lag im 3. Quartal 2013 bei 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 28,1 Millionen Euro) und erreichte in den ersten neun Monaten 2013 kumuliert 76,1 Millionen Euro (Vorjahr: 82,2 Millionen Euro). Entsprechend ergab sich im Neun-Monats-Zeitraum 2013 ein Ergebnis je Vorzugsaktie von 2,27 Euro (Vorjahr: 2,45 Euro).

Die Bilanzsumme des Jungheinrich-Konzerns verringerte sich um 61 Millionen Euro und lag zum 30. Juni 2013 bei 2.698 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 2.759 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote stieg weiter auf 29,2 Prozent (31. Dezember 2012: 27,3 Prozent). Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen um 46 Millionen Euro auf 400 Millionen Euro an. Dabei schlugen sich die Erstkonsolidierung des Logistik-Softwarehauses ISA – Innovative Systemlösungen für die Automation GmbH sowie die strategischen Investitionsprojekte zum Kapazitätsausbau nieder.

Für die weitere Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende geht Jungheinrich unverändert von einem moderaten Wachstum der Weltwirtschaft aus. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2013 ein ordentliches Wachstum des weltweiten Marktvolumens für Flurförderzeuge. Der Markt in Europa dürfte sich allerdings knapp unterhalb des Vorjahresniveaus bewegen. In Asien rechnet Jungheinrich für das Gesamtjahr mit einem spürbaren Anstieg des Marktvolumens, insbesondere gestützt auf eine kräftige Markterholung in China. Für den nordamerikanischen Markt ist mit einer weiteren Fortsetzung des kräftigen Wachstums zu rechnen.

Basierend auf den Konjunkturprognosen, den erwarteten Entwicklungen auf dem Weltmarkt für Flurförderzeuge sowie auf Grundlage des im bisherigen Jahresverlauf positiven Trends bei der Auftragslage bekräftigt Jungheinrich seine Prognose für Auftragseingang und Umsatz und erwartet für das Geschäftsjahr 2013 Werte in ähnlicher Größenordnung wie im Vorjahr. Für das EBIT konkretisiert der Vorstand seine Einschätzung auf einen Wert zwischen 165 und 170 Millionen Euro.

Für das Jahr 2014 rechnet Jungheinrich mit einer Verbesserung der weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund dürfte der Weltmarkt für Flurförderzeuge im kommenden Jahr weiter wachsen, wenn auch mit regionalen Unterschieden. Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der strategischen Investitionsprojekte haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um von der erwarteten positiven Marktentwicklung im Jahr 2014 und in den Folgejahren zu profitieren.“

Jungheinrich gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Als produzierender Dienstleister und Lösungsanbieter der Intralogistik steht das Unternehmen seinen Kunden mit einem umfassenden Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung zur Seite. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.



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Die Jungheinrich AG gehört zu den international führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Seit 1953 stellt das Unternehmen mit Stammsitz in Hamburg seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen „rund um den Stapler" zur Verfügung. Als produzierender Logistikdienstleister bietet das Unternehmen ein umfassendes Produktprogramm an Staplern, Regalsystemen, Dienstleistungen und Beratung für die komplette Intralogistik. Das Direktvertriebsnetz von Jungheinrich in Deutschland wird aus 17 regionalen Vertriebszentren und Niederlassungen gebildet. In 30 weiteren Ländern weltweit ist das Unternehmen mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vertreten. Allein europaweit gibt es derzeit etwa 100 Standorte – von Norwegen bis zur Türkei, von Finnland bis nach Portugal. In vielen anderen Ländern, zum Beispiel im Nahen Osten, in Südafrika, Indien oder Australien, existiert ein dichtes Händlernetz. Jungheinrich bietet ein dichtes Kundendienstnetz: Hochqualifizierte, firmeneigene Kundendienst-Techniker gewährleisten die hohe Verfügbarkeit der Stapler. Über drei zentrale Ersatzteillager ist die In-Night-Versorgung mit Ersatzteilen, also die Lieferung der Teile in die Servicefahrzeuge noch während der Nacht gewährleistet – ab Norderstedt nach Nordeuropa, ab dem südbadischen Lahr nach Südeuropa, ab Bratislava (Slowakei) nach Mittel- und Osteuropa. Der asiatische Markt wird über ein weiteres zentrales Ersatzteillager in Shanghai versorgt. Jungheinrich hat in den vergangenen Jahren sein Geschäftsfeld Logistiksysteme deutlich ausgebaut. Den Fokus legt das Unternehmen dabei auf maßgeschneiderte Lösungen, seien es manuelle Lagersysteme mit Warehouse Management System und Datenfunk, vollautomatische Lagersysteme mit Regalbediengeräten und Fördertechnik oder eine Kombination aus beidem. Jungheinrich steht seinen Kunden von der ersten Beratung über Planung, Projektierung und Systemintegration bis zum Service im laufenden Betrieb zur Seite. Jungheinrich hat zwei Hauptproduktionsstätten in Deutschland: In Norderstedt – vor den Toren Hamburgs – werden Elektrohubwagen und Schubmaststapler produziert, im bayerischen Moosburg die Gegengewichtsstapler sowie die Schmalgangstapler und Systemtechnik. Ein weiteres Werk – für den Sonderbau und Kleinserien – steht in Lüneburg (südlich von Hamburg). In einem Montagewerk in Qingpu nahe Schanghai werden auf Basis von in Norderstedt vorgefertigten Komponenten Deichselgeräte für den chinesischen Markt endmontiert. Gebrauchtstapler werden in einem eigens dafür errichteten Werk bei Dresden für den Wiederverkauf aufgearbeitet. Handgabelhubwagen werden in einem Joint Venture mit dem chinesischen Partner Ningbo Ruyi hergestellt. In Landsberg bei Halle entsteht gerade ein neues Werk für Elektro-Niederhubwagen. Die Produktion wird dort Mitte 2009 anlaufen. Bis Ende 2009 soll die Fertigung dieser Fahrzeuge komplett von Norderstedt nach Landsberg verlagert werden. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2008 mit rund 10.800 Mitarbeitern einen Umsatz von über 2 Milliarden Euro. Die Jungheinrich-Aktie wird an allen deutschen Börsen gehandelt.


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