Dax-Vorstände

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Der Ausländeranteil der Dax30-Vorstände befindet sich das dritte Jahr in Folge auf gleichbleibendem Niveau. Frauen im Dax sind zwar noch eine Minderheit, ihre Anzahl hat sich jedoch in den vergangenen zwölf Monaten verdoppelt. Das ergibt eine Untersuchung von Simon-Kucher & Partners. Andere Erkenntnis: Waren im Juli 2011 noch zehn Dax-Unternehmen ausschließlich mit deutschen Vorständen besetzt, sind es aktuell nur noch sieben.

Die globale Strategieberatung führt die Analyse zu den internationalen Dax-Vorständen seit Jahren regelmäßig durch. Demnach sind aktuell von 191 Dax-Vorständen (Vorjahr 187, 26 Zugänge, 22 Abgänge) 28 Prozent ausländischer Herkunft. Waren im Juli 2011 noch zehn Dax-Unternehmen ausschließlich mit deutschen Vorständen besetzt, sind es aktuell nur noch sieben. Das entspricht 23 Prozent. Der größte Ausländeranteil in der Vorstandsetage ist bei Fresenius Medical Care (86 Prozent) zu finden, gefolgt von SAP und Linde (jeweils 60 Prozent).

Amerikaner und Österreicher stark vertreten, Inder im Kommen

Fast zwei Drittel (60 Prozent) der ausländischen Dax-Vorstände kommen aus englisch- oder deutschsprachigen Ländern. Der Anteil anderer Länder ist im Vergleich zum Vorjahr von 38 auf 40 Prozent leicht angestiegen. Den größten Ausländeranteil bilden US-Amerikaner (15), gefolgt von Österreichern (8).

Bis auf Brasilien und Indien sind weitere Wachstumsregionen noch wenig vertreten: Zählt man den in Indien geborenen Deutsche Bank Vorstand Anshu Jain (mit jetzt britischem Pass) hinzu, kommen vier Vorstände aus Indien. Nachdem der Taiwanese James Wei das Unternehmen Beiersdorf wieder verlassen hat, gibt es derzeit keinen asiatischen Manager außerhalb Indiens im Vorstand eines Dax-Unternehmens.

Quelle: mit-blog.de

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