Nordkorea zieht Arbeiter aus Sonderwirtschaftszone ab

Aktienmärkte mit gemischtem Bild - Alcoa verdient mehr als erwartet

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Nach den deutschen Industrieaufträgen und der deutschen Industrieproduktion, die beide gegenüber dem Konsens positiv überraschten, richtet sich der Blick heute auf die Außenhandelsdaten. Insbesondere der Export könnte sich als robust erweisen und ebenfalls leicht oberhalb der Erwartungen liegen – ungeachtet des starken Januarwertes. Mit Spannung wird auch erwartet, ob sich die Ausfuhren in die Länder der Eurozone weiter festigt, oder ob sich die Schwächetendenz des letzten Jahres fortsetzt. Die Hoffnungen sollten hierbei wohl nicht zu hoch gesteckt werden. In Frankreich steht heute die Geschäftsklimaumfrage der Bank von Frankreich an. Im Gegensatz zum Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes hatte sich dieser Indikator in den letzten Monaten leicht erholt. Allerdings wird ein Rücksetzer erwartet.

Nach dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag enttäuschte, wird man heute auf die Veröffentlichung des NFIB-Mittelstandsbarometers achten. Bereits veröffentlicht wurde der Umfragesaldo zu den Einstellungsabsichten. Dieser hat sich seit dem Hoch im August bei 10 Punkten unter Schwankungen nun auf null Punkte reduziert. Insofern spricht dies zunächst für eine Pause in der US-Arbeitsmarkterholung in den kommenden Monaten. Beim NFIB-Gesamtindex scheint heute ein Rückgang wahrscheinlich.

Aktienmärkte: Der Dax konnte sich zu Wochenbeginn nur marginal von seinen deutlichen Kursverlusten vom Freitag erholen. Wirkliche Kauflaune wollte nicht aufkommen, was an den insgesamt schwachen Umsätzen abzulesen ist. Zu groß sind derzeit die Verunsicherungen. Neben den Drohungen aus Nordkorea rückte auch die europäische Schuldenkrise wieder verstärkt in den Fokus. In Zypern ist weiter nicht klar, in welcher Höhe die Bankguthaben über 100.000 Euro beteiligt werden. Zuletzt war von mehr als 50 % die Rede. Auch Portugal bereitet wieder Sorgen nachdem das Verfassungsgericht Teile des Sparprogramms kippte. Darüber hinaus enttäuschte der US-Arbeitsmarkt am Freitag was möglicherweise auch die Stimmung im Hinblick auf die gestern, mit der Zahlenpräsentation von Alcoa, gestartete Berichtssaison dämpfte. Alcoa verdiente mehr als erwartet, dennoch gab die Aktie in der Folge nach. Analysten rechnen damit, dass der Aluminiumsparte schwere Zeiten bevorstünden. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart deuten auf eine freundliche Eröffnung hin. Von welcher Seite im weiteren Verlauf des Tages Impulse kommen werden, ist fraglich.

Charttechnik: Das Chartbild des Dax hat sich gestern kaum aufgehellt. Damit wurde der Rutsch unter die für den mittelfristigen Trend so immens wichtige 55-Tage-Linie auf Schlusskursbasis bestätigt. Entsprechend muss von einem Trendwechsel ausgegangen werden. Kurzfristige Aufwärtsbewegungen sind demnach als Erholung innerhalb des mittelfristigen Abwärtstrends zu klassifizieren. Das Chance- und Risikoprofil im Hinblick auf Long-Positionierungen hat sich damit deutlich verschlechtert. Dies wird auch beim Blick auf die Einzeltitel des Dax deutlich. Nicht weniger als 20 Titel weisen ein RSI (nach Levi) von kleiner 1 auf. Die erste tragfähige Unterstützung findet sich bei 7.632 Zählern. Darüber hinaus gilt es die Marken von 7.537 und 7.490 Zählern im Auge zu behalten. Erste Widerstände auf der Oberseite finden sich bei 7.750 und 7.792 Punkten.

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