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FOMC bestätigt expansive Geldpolitik, keine Hinweise auf vorzeitige Beendigung der Anleihekäufe, niedriges Leitzinsniveau bis 2015 angemessen / China: HSBC-Einkaufsmanagerindex steigt im März auf 51,7, höher als erwartet

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Die Schuldenkrise beherrscht mit dem Fall Zypern erneut die Schlagzeilen, und so bleibt die Verunsicherung den Marktteilnehmern wohl auch heute noch erhalten. Dennoch haben die Reaktionen des gestrigeren Tages gezeigt, dass die breite Masse der Akteure wohl keine nachhaltigen Ansteckungseffekte sieht. Datenseitig richtet sich das Interesse zunächst auf die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes in Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Allgemein wird mit leicht festeren Werten sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor gerechnet. Vor dem Hintergrund der robusten ZEW-Umfragewerte scheinen die Konsensschätzungen nicht zu ambitioniert. Allerdings fielen die jüngsten Produktions- und Auftragsdaten beispielsweise in Deutschland eher enttäuschend aus, weshalb wir vor zu viel Optimismus warnen. Auch in den USA stehen Stimmungsindikatoren an. Unter anderem der vielbeachtete Philly-Fed-Index, der zusammen mit anderen regionalen Industrieindikatoren Hinweise auf den kommenden ISM-Index liefert. Sein Pendant der Region New York hielt sich annähernd auf dem Vormonatsniveau und damit auch komfortabel in der Expansionszone. Ob es dem Philly-Fed-Index heute gelingt, die Nulllinie zu überwinden, bleibt abzuwarten. Ein deutlicher Anstieg gegenüber dem tiefen Niveau des Monats Februar ist aber zu erwarten. Wenig Beachtung findet aktuell der Markit-PMI für die USA. Wie bei den europäischen Werten handelt es sich um eine Vorabschätzung. Auch hier wird mit einem Anstieg gerechnet. Des Weiteren stehen heute die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Kalender sowie der Index der Frühindikatoren und die Eigenheimverkäufe. Der Frühindikatorenindex dürfte zulegen und bei den Immobilienverkaufszahlen zeichnet sich ebenfalls ein Anstieg ab. Zuletzt enttäuschte zwar das Stimmungsbarometer der Branche (NAHB-Index) und Kalifornien meldet zudem schwächere Verkaufszahlen, die Zahl der schwebenden Hausverkäufe legte aber deutlich zu. Positives Überraschungspotenzial sehen wir gleichwohl nicht.

EUR-USD: Der kurzfristige Abwärtstrend gibt weiterhin die Richtung vor, wenngleich die Unterstützung um 1,2876 bisher nicht nachhaltig gebrochen wurde. Solange es keine neuen Hiobsbotschaften aus Zypern gibt, dürfte sich der Euro gut behauptet zeigen, denn bei den US-Daten gibt es kaum dollarstärkendes Überraschungspotenzial. Trading-Range: 1,2857 – 1,3020.



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