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China: Service-PMI (HSBC) sinkt im Februar auf 52,1 Punkte von 54,0. / Euro-Finanzminister sagen Zypern Abschluss eines Hilfspakets bis Ende März zu

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Unvermindert stellt das politische Patt in Italien ein Risiko für die Marktstimmung dar und auch die US-amerikanischen Budgetkürzungen und die damit verbundene Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung tragen nicht zur Beruhigung bei. Vor diesem Hintergrund sind die heutigen Dienstleistungsumfragen in der Eurozone und in den USA zu beachten. In Europa richtet sich der Blick wie sooft auf die Veröffentlichungen in Spanien und Italien. In beiden Ländern gab es im Dienstleistungsgewerbe zuletzt Enttäuschungen: Der Service-Index innerhalb der Economic-Sentiment- Befragung ging zurück und signalisiert schwächere Service-PMIs. Da zudem der Industrie-PMI in Italien gesunken ist, dürfte die Konsensschätzung nicht zu pessimistisch sein. Ob Spanien positiv überraschen kann, angesichts einer robusten Entwicklung des Industrie-PMIs, ist offen.

Gemischt sind die Vorgaben für den Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsgewerbes (ISMServiceindex) in den USA. Regionale Service-Umfragen der Fed in Richmond und Dallas ergeben kein einheitliches Bild. Allerdings hat sich der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes im Februar nochmals befestigt und so scheint kein negatives Überraschungspotential zu bestehen. Des Weiteren ist in den USA die erste Indikation zur Konsumbereitschaft im März im Kalender zu finden. Die Verunsicherung der Konsumenten zum Jahresbeginn aufgrund der erhöhten Rentenbeiträge und Steuern schien zunächst temporärer Natur zu sein, ob aber die gescheiterten Verhandlungen im Ausgabenstreit und die nun in Gang gesetzten automatischen Kürzungen erneut ohne nachhaltige Stimmungseintrübung vonstattengehen, wird sich zeigen müssen. Die Erwartungen an das IBD/TIPP-Verbrauchervertrauen sind verhalten. Der IBD/TIPP-Index liefert einen starken Hinweis auf das Michigan Sentiment des laufenden Monats.

EUR-USD: Der Euro pendelt noch immer um die Marke von 1,30 und dies ist schon die positive Nachricht, denn sowohl die jüngsten Äußerungen von Beppe Grillo als auch das unerwartet schwache sentix-Investorenvertrauen sind tendenziell belastende Faktoren für den Euro. Technisch bleibt die Lage zudem schwierig. Neue Verkaufssignale im Wochenchart und fallende Tagesindikatoren deuten Abwärtsrisiken an. Unter 1,30 eröffnet sich zunächst Raum bis 1,2876 und 1,2800. Mittelfristig ist dann aber von einer Korrekturausdehnung auszugehen. Trading-Range: 1,2950 – 1,3100.



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