FX Daily
China: HSBC-PMI steigt im Januar auf 52,3 nach 51,5; CFLP-PMI sinkt von 50,6 auf 50,4
An den Finanzmärkten hat sich eine kleine Korrektur eingeschlichen. So legte der Euro auf dem Weg nach oben eine Verschnaufpause ein und der deutsche Rentenmarkt hat sich von den Verlusten der vorangegangenen Tage etwas erholen können. Von einer generellen Trendwende kann aber keine Rede sein, und auch das fundamentale Umfeld liefert dazu keinen Grund. Zwar fiel das US-BIP im Schlussquartal 2012 überraschend schwach aus, Marktteilnehmer setzen aber schon wieder auf eine entsprechende Korrektur im ersten Quartal des neuen Jahres. Die Indikationen für den heute anstehenden ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sind allerdings nicht besonders gut. So haben viele regionale Fed-Umfragen Rückgänge verzeichnet, sodass zu hoffen bleibt, dass sich der nationale Index noch oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten halten kann. Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht aber zweifelsohne der Arbeitsmarktbericht, denn an der Arbeitslosigkeit orientiert sich die Geldpolitik der US-Notenbank. Die Vorgaben sind freundlich, denn die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe haben sich im Trend reduziert und der ADPBeschäftigungsreport beeindruckte den zweiten Monat in Folge mit einem deutlichen Anstieg. Vor diesem Hintergrund wird die moderate Erholung des Arbeitsmarktes wohl fortschreiten. Eine negative Überraschung gegenüber der Konsensschätzung eines Stellenaufbaus außerhalb der Landwirtschaft von 165 Tsd. zeichnet sich nicht ab. Da aber die Arbeitslosenquote weiterhin oberhalb des Fed-Ziels von 6,5 % liegt, dürfte es zu keinen Spekulationen kommen, wonach die Währungshüter die monatlichen Anleihekäufe von insgesamt 85 Mrd. USD vorzeitig beenden werden. Auch diesseits des Atlantiks stehen Einkaufsmanagerindizes zur Veröffentlichung an. Auf Interesse stoßen insbesondere die spanischen und italienischen Werte, denn hier gibt es keine Vorabschätzungen. Es sollten allenfalls leichte Verbesserungen ins Kalkül gezogen werden.
EUR-USD: Der Euro hat auf seinem Weg nach oben nur eine vorübergehende Verschnaufpause eingelegt, heute könnte aber ein robuster US-Arbeitsmarkt dem US-Dollar zugutekommen. Daher dürfte es zu einer Konsolidierung kommen, auch wenn der übergeordnete Aufwärtstrendkanal und damit das grundsätzlich freundliche Bild weiterhin intakt sind. Trading-Range: 1,3500 – 1,3700.
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