FX Daily
Japan: Verbraucherpreise sinken im Dezember um 0,1 % gg. VJ (erw.: -0,2 %) / Asiatische Aktienmärkte zum Wochenschluss uneinheitlich
Heute steht der mit Spannung erwartete ifo-Geschäftsklimaindex zur Veröffentlichung an. Die Vorgaben sind positiv, denn die sentix- und ZEW-Umfragen haben sich überraschend deutlich erholt. Auch die deutschen Einkaufsmanagerindizes sind – im Gegensatz zu den französischen Werten – im Januar stärker gestiegen als erwartet. Daher wird es unserer Einschätzung nach zum dritten Anstieg des ifo- Indexes in Folge kommen. Dies wäre mit einer konjunkturellen Trendwende vereinbar. Die nebenstehende Grafik zeigt, dass die Konsensschätzung von 103,0 übertroffen werden könnte. In diesem Fall würden Hoffnungen gestärkt, dass sich die deutsche Konjunktur nach dem schwachen vierten Quartal wieder erholen wird. Der ifo-Index müsste aber schon deutlich besser als erwartet ausfallen, um am Markt einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. So sind neben der gestiegenen ZEW-Umfrage und den freundlichen PMIs die Risikoaufschläge der EWU-Peripherie im Trend rückläufig. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Schuldenkrise schon zu einem kleinen Teil „ausgepreist“ worden und die Gefahr für Rückschläge gestiegen ist.
In den USA stehen die Neubauverkäufe auf dem Programm. Nachdem die Verkaufszahlen für Bestandsimmobilien im Dezember gesunken sind, sollten die Erwartungen für die Neubauten nicht zu hoch gesteckt werden. Insgesamt setzt sich der positive Trend im Immobiliensektor aber unter Schwankungen fort.
EUR-USD: Da der Euro vom heutigen ifo-Index zumindest nicht belastet werden dürfte, halten wir eine gut behauptete Tendenz für wahrscheinlich. Die nächsten Widerstände liegen im Bereich 1,3400/05. Kurse darüber würden Potenzial bis 1,3487 eröffnen. Erste Unterstützungen lokalisieren wir unverändert im Bereich 1,3247/56. Trading-Range: 1,3280 – 1,3405.
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