FX Daily

Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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Moodys senkt Kreditwürdigkeit Frankreichs um eine Stufe von Aaa auf Aa1.

Japanische Zentralbank lässt Geldpolitik unverändert.

Politische Themen stehen derzeit hoch im Kurs. Neben der Frage, wie die USA ihr Haushaltsproblem lösen können, befassen sich heute die Finanzminister der Eurozone einmal mehr mit dem Thema Griechenland. Unlängst wurde beschlossen, dass Griechenland zwei Jahre mehr Zeit bekommt, um die Sparziele zu erreichen. Heute geht es um die Frage, wie die daraus entstehende Finanzierungslücke in Höhe von annähernd 33 Mrd. EUR geschlossen werden kann. Die Lösungsvorschläge sind – wie immer – vielfältig. Bleibt zu hoffen, dass es zu einer einvernehmlichen Entscheidung (inklusive IWF) kommt, um die Nervosität an den Märkten nicht unnötig zu erhöhen.

Von konjunktureller Seite stehen die US-Bauzahlen im Mittelpunkt. Die nebenstehende Grafik macht deutlich, dass die Bautätigkeit tendenziell der Verkaufsaktivität folgt. Zuletzt waren Zuwachsraten von 25 bis 30 % gg. dem Vorjahr gemeldet. Insofern könnte sich die Dynamik in den kommenden Monaten wieder abschwächen. Dennoch erwarten wir weitere Anstiege bei den Verkaufszahlen und der Bautätigkeit. Der Sektor trägt also weiterhin positiv zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei. Wenig Markteinfluss haben die deutschen Erzeugerpreise des Monats Oktober. Wichtigste Vorlaufindikationen liefern die Rohstoffpreise, und bei diesen zeigte sich nach einer zwischenzeitlichen Beschleunigung der Preisentwicklung wieder eine nachlassende Dynamik. Eine moderate Monatsveränderungsrate sowie ein Nachgeben der Jahresteuerung sind daher wahrscheinlich. Ohnehin liegt die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat auf einem niedrigen Niveau, sodass inflationäre Sorgen derzeit kaum angebracht sind.

EUR-USD: Aus technischer Sicht dominieren trotz des gestrigen Anstiegs weiterhin die Risiken, denn der seit Oktober bestehende Abwärtstrend ist weiterhin intakt und die Indikatorenlage schwierig. Erste Widerstände zeigen sich bei 1,2819 und 1,2860 (Abwärtstrend), Unterstützungen sind im Bereich 1,2650/60 anzutreffen. Trading-Range: 1,2700 – 1,2860.



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