FX Daily

USA: Kfz-Absatz sinkt im Oktober von annualisiert 14,9 Mio. auf 14,2 Mio. Einheiten / Euro schwächt sich im frühen Handel ab, wichtige Unterstützung bislang intakt / Fed: E. Rosengren unterstützt QE3 bis Arbeitslosigkeit bei 7,25 % liegt

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Der Datenkalender hat zum Wochenschluss noch einmal interessante Einträge zu bieten. In der Eurozone stehen die Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes an, wobei die größte Aufmerksamkeit den Entwicklungen in Spanien und Italien gelten dürfte. Zeichen einer fortgesetzten konjunkturellen Stabilisierung in diesen beiden Peripherieländern würden die Risikoaversion tendenziell zurückdrängen. Die Erwartungen sind allerdings verhalten, denn die Vorabschätzungen der PMIs in Deutschland und der Eurozone enttäuschten und auch nationale Stimmungsindikatoren wie der ISAE-Index in Italien fielen schwach aus.

Die meiste Aufmerksamkeit dürfte heute aber dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht zuteilwerden. Die Konsensschätzung eines Beschäftigungszuwachses von 125 Tsd. im Oktober erscheint realistisch. Zum einen weisen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit ihrem um 365 Tsd. pendelnden Wert auf eine anhaltende Erholung der Beschäftigung hin, zum anderen fiel der ADPReport mit einem Stellenplus von 158 Tsd. robust aus. Enttäuschungspotenzial scheint vor diesem Hintergrund nicht zu bestehen, obwohl der Einkaufsmanagerindex in den USA mit seiner Beschäftigungskomponente nicht überzeugen konnte. Mit Spannung wird auch erwartet, ob die Arbeitslosenquote nochmals sinkt. Zuletzt hatte die Quote mit 7,8 % das tiefste Niveau seit Januar 2009 erreicht. Erneut rechnet die Mehrheit der Marktteilnehmer mit einer leichten Gegenbewegung. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Indikationen für eine mittelfristige Reduktion der Arbeitslosenquote sprechen. Dass die US-Notenbank schon bald ihre Entscheidung zugunsten von QE3 überdenkt, ist aber nicht zu erwarten. Die Notenbanker hatten eine anhaltend expansive Politik angekündigt, auch für den Fall verbesserter Wirtschaftsdaten.

EUR-USD: Der Euro zeigt sich seit langer Zeit abhängig von der allgemeinen Risikoneigung der Marktteilnehmer. Nimmt diese zu, kann sich der Euro oftmals fester präsentieren. Ausnahmen waren in der Vergangenheit aber oft die Veröffentlichungen der Arbeitsmarktberichte. Eine Aufwertung des US-Dollars infolge robuster Arbeitsmarktzahlen ist nichts Ungewöhnliches, trotz sinkender Risikoaversion. Da wir aber nicht mit einer Überraschung rechnen, sollte der Einfluss heute eher gering sein. Weiterhin uneinheitlich präsentiert sich das technische Umfeld für den Euro. Übergeordnet ist Unterstützung zu erkennen, die Tagestechnik deutet jedoch nicht auf eine dynamische Aufwärtsbewegung hin. Widerstände lokalisieren wir unverändert bei 1,3032 und 1,3084, Unterstützungen finden sich bei 1,2880 und 1,2836. Trading-Range: 1,2836 – 1,3024.

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