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Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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Griechenland: Troika schlägt Medienberichten zufolge weiteren Schuldenschnitt vor, diesmal für öffentliche Gläubiger; Finanzminister Schäuble stellt sich gegen diese Pläne

Asiens Aktienmärkte überwiegend schwächer

Der Auftakt der Datenwoche verläuft eher verhalten. In Deutschland stehen die Inflationszahlen auf der Agenda. Inflationssorgen werden durch die Entwicklungen des laufenden Monats wohl nicht verschärft, denn im Monatsvergleich werden leicht sinkende Preise erwartet. Die Jahresteuerungsrate lag zuletzt ohnehin im Zielbereich von 2,0 %. Im Oktober sollte ein leichter Rückgang ins Kalkül gezogen werden. In den USA steht heute die Konsumentwicklung des Monats Septembers im Kalender. Da aber die Q3-Wachstumszahlen am Freitag bereits zeigten, dass der Zuwachs im dritten Quartal robust ausgefallen ist, werden die Daten keine größere Marktrelevanz haben. Im Verlauf der Woche stehen vor allem der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes (Donnerstag) sowie der US-Arbeitsmarktbericht (Freitag) im Mittelpunkt des Interesses. Die Vorgaben für den Einkaufsmanagerindex sind verhalten. Die regionalen Stimmungsindikatoren fielen zwar gemischt aus, die Detailbefragungen zu Aufträgen, Produktion, Beschäftigung und dergleichen zeichneten aber ein überwiegend schwaches Bild. Wir erwarten vor diesem Hintergrund einen im Monatsvergleich leicht abgeschwächten ISM-Index. Am US-Arbeitsmarkt setzt sich unseres Erachtens die moderate Erholung fort. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe haben sich um die Marke von 370 Tsd. stabilisiert und dies steht mit anhaltenden Beschäftigungszuwächsen im Einklang. Einen wichtigen Hinweis auf die monatliche Entwicklung der Beschäftigtenzahl liefert im Vorfeld wie immer der ADP-Report. Überraschungspotenzial machen wir insgesamt nicht aus und so dürfte sich die Zahl der neugeschaffenen Stellen auf rund 125 Tsd. belaufen. Die Arbeitslosenquote hat sich in den zurückliegenden Monaten deutlich reduziert, was auch auf den Rückgang des Arbeitskräfteangebotes zurückzuführen ist. Ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote von 7,8 % auf 7,9 % sollte daher nicht als Trendwende verstanden werden. Mittelfristig signalisiert eine Reihe von Indikatoren einen weiteren Rückgang der Arbeitslosenquote. Zu nennen sind die Einstellungsabsichten der mittelständischen Wirtschaft sowie der Employment-Trend-Index des Conference Boards. Die Eurozone wartet mit dem Q3-BIP in Spanien auf. Die Bank von Spanien schätzte in der letzten Woche, dass sich die Rezession im dritten Quartal mit einem Minus von 0,4 % VQ fortgesetzt hat. Angesichts der im August erstmals seit Frühjahr 2011 im Quartalsvergleich gestiegenen Industrieproduktion kam die Prognose der Bank von Spanien überraschend. Konjunkturelle Sorgen bleiben daher erhalten, zumal das Economic Sentiment vor dem Hintergrund der enttäuschenden PMIs und nationalen Stimmungsindikatoren nachgeben dürfte.

EUR-USD: Angesichts des technisch schwierigen Umfeldes ging der Euro geschwächt ins Wochenende. Die Risiken sind noch immer nicht gebannt und mit einem Absinken unter 1,2882(Vorwochentief) dürfte ein erneuter Test der 200-Tagelinie wahrscheinlich werden. Trading- Range: 1,2836 – 1,3024.



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