FX Daily
Presseberichte: Griechenland soll zwei Jahre längere Frist bekommen / China: HSBC-PMI des Verarbeitenden Gewerbes steigt im Oktober vorläufig auf 49,1 Punkte nach 47,9
Heute finden sich einige Highlights im Datenkalender. Zuvorderst sind diverse Stimmungsindikatoren der deutschen und europäischen Industrie sowie des Dienstleistungssektors zu nennen. Die Vorgaben fallen allerdings gemischt aus. Während die Umfragewerte unter den Finanzmarktteilnehmern einen gewissen Optimismus nahelegten, enttäusche das französische Unternehmensvertrauen (INSEE) im Oktober deutlich. Der Index sank von 90 auf 85 Punkte und so scheint sich der bereits im Vormonat sehr schwache Industrie-PMI in Frankreich nicht erholen zu können. Dies wirkt auch belastend auf die gesamteuropäischen Werte. Ob die deutsche Industrie in diesem Umfeld positive Akzente setzen kann ist unklar. Die Vorabschätzungen der PMIs sowie der ifo- Geschäftsklimaindex werden daher mit Spannung erwartet. Vorgaben vonseiten der ZEWUmfrage sind freundlich und im Gegensatz zum ifo-Index hatte der Industrie-PMI im September bereits zugelegt. Während bei den Einkaufsmanagern eine anhaltende – wenngleich moderate –
Stimmungsverbesserung erwartet wird, wird beim ifo-Index auf den ersten Anstieg seit März dieses Jahres gesetzt. Bei letzterem sind vor allem die Geschäftserwartungen ein Hoffnungsträger, denn diese haben sich bereits auf ein Niveau reduziert, das in der Vergangenheit oftmals den Boden bildete. Anders hingegen ist die Situation bei der ifo-Geschäftslage, die die zweite Säule des ifo-Geschäftsklimas darstellt. Hier sollte ein neuerlicher Rückgang ins Kalkül gezogen werden.
In den USA zieht das FOMC-Meeting die Aufmerksamkeit auf sich. Jedoch ist bezüglich der USGeldpolitik festzuhalten, dass sich die Notenbanker sehr deutlich auf eine Beibehaltung der extrem expansiven Geldpolitik festgelegt haben, auch für den Fall verbesserter konjunktureller Daten.
Angesichts dessen ist nicht mit einer Veränderung der Geldpolitik zu rechnen, wenngleich das begleitende Statement des Offenmarktausschusses einen wieder freundlicheren Unterton annehmen dürfte.
EUR-USD: Ein enttäuschender INSEE-Index und die fortgesetzte Rezession in Spanien belasteten den Euro ebenso wie Aussagen von Bundesfinanzminister Schäuble, wonach der Höhepunkt der Eurokrise noch nicht überschritten sei. Die Tagesindikatoren drehen gen Süden und so dürfte ein Test der Widerstände 1,3141/1,3172 zunächst nicht auf der Tagesordnung stehen. Unter 1,30 finden sich die nächsten Unterstützungen bei 1,2940 und 1,2890. Trading-Range: 1,2940 – 1,3088.
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