Bundesfinanzminister Schäuble positioniert sich ungewohnt deutlich: „Ich denke es wird keinen Staatsbankrott in Griechenland geben, das wird nicht passieren.“

China: Exporte steigen um 9,9 % gg. VJ, stärker als erwartet

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Die neue Woche hat gleich zu Beginn ein Daten-Highlight zu bieten. Im Kalender finden sich heute die US-Einzelhandelsdaten des Monats September. Vor allem der Pkw-Absatz konnte überzeugen und mit einem Plus von 2,9 % nicht nur einen positiven Beitrag liefern sondern auch das höchste Niveau seit März 2008 erreichen. Zudem dürfte es positive Auswirkungen der erhöhten Benzinpreise geben. Des Weiteren geben die wöchentlichen Umsatzstatistiken der Kaufhausketten freundliche Indikationen. Die Konsensschätzung könnte vor diesem Hintergrund sogar leicht übertroffen werden. Da die Umsätze auch in der Abgrenzung ohne Pkw- und Tankstellenumsätze zulegen dürften, ist der Ausblick für den US-Konsum des dritten Quartals per saldo positiv.

Neben den Einzelhandelsumsätzen wird der erste Industriestimmungsindikator des laufenden Monats veröffentlicht. Der Empire-State-Index wird erholt erwartet, nachdem im September ein unerwartet schwaches Ergebnis publiziert wurde. Im Verlauf der Woche steht auch der Philly-Fed-Index für den Oktober im Kalender. Konjunktursorgen würden geschmälert, falls auch dieser sich im Monatsvergleich verbessern kann. Harte Daten des Produzierenden Gewerbes stehen morgen im Kalender. Die Konsensschätzung für die US-Industrieproduktion im September erscheint uns etwas zu optimistisch. Nicht nur die Tatsache, dass die Auftragslage zuletzt schwach war, sondern auch die verhaltene Entwicklung des Indexes der geleisteten Arbeitsstunden deutet nicht auf einen Produktionszuwachs hin. Insofern positionieren wir uns gegenüber der Konsensschätzung etwas zurückhaltender. In der neuen Woche runden diverse Datenveröffentlichungen des Bau- und Immobiliensektors den Datenkranz zu den wirtschaftlichen Entwicklungen ab. Insgesamt sehen wir das Bild einer trendmäßigen Verbesserung der Lage nicht gefährdet.

Inflationsseitig stehen in den USA in dieser Woche die Verbraucherpreise im Kalender. Insbesondere der Anstieg der Energiepreise wirkt erhöhend. Dies war bereits bei den Import- und Erzeugerpreisen in der letzten Woche zu erkennen. Allerdings scheint die Konsensschätzung eines Plus von 0,5 % im Vormonatsvergleich zu hoch gesteckt. Ohnehin werden die inflationären Sorgenfalten aufgrund der gemäßigten Jahresteuerungsraten nicht tiefer werden.

In Deutschland zieht die ZEW-Umfrage die Aufmerksamkeit auf sich. Die Sentix-Befragung zeigte, dass die Stimmung unter den Finanzmarktteilnehmern weiter gestiegen ist. Ein ähnliches Ergebnis wird für den ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen erwartet. Es wäre neben dem verbesserten PMI der deutschen Industrie ein weiteres Zeichen für eine Befestigung auch des ifo-Geschäftsklimas.

EUR-USD: Ein echter Befreiungsschlag des Euro lässt noch immer auf sich warten. Die technischen Indikatoren mahnen unverändert zur Vorsicht, die heutigen Fundamentaldaten könnten aber tendenziell unterstützen. Trading-Range: 1,2825 – 1,3061.



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