FX Daily
China: HSBC-PMI steigt im September von 47,6 auf 47.9 / Japan: Tankan (Industrie) fällt von -1 auf -3
Der Start in die neue Woche wird nicht langweilig, denn damit ist diesmal auch der erste Handelstag des neuen Monats verbunden. Und so stehen heute die Einkaufsmanagerindizes im Mittelpunkt des Marktinteresses. Den Auftakt geben die Werte in Spanien und Italien. Da in Frankreich, Deutschland und der Eurozone bereits Vorabschätzungen bekannt gegeben wurden, dürften die Peripherie-Indizes wohl die meiste Aufmerksamkeit erheischen. Gibt es Lebenszeichen der Industrie? Den größeren Einfluss auf das Marktgeschehen messen wir dem USEinkaufsmanagerindex bei. Insbesondere vor dem Hintergrund der zuletzt massiv enttäuschenden Daten (BIP-Revision/ Durable Goods Orders) ist der ISM-Index wichtig. Die regionalen Industrieumfragen, die bisher veröffentlicht wurden, zeigen ein gemischtes Bild. Letztlich liefert aber der Rückgang des Chicago-PMIs eine negative Indikation für den ISM-Index. Per saldo scheint die Konsensschätzung eines leichten Anstieges auf die 50er Marke zu optimistisch. Des Weiteren sind die Notenbankentscheidungen in der Eurozone und in Großbritannien zu nennen. Weder bei der Europäischen Zentralbank noch bei der Bank von England erwarten wir Veränderungen des geldpolitischen Expansionsgrades. Die EZB dürfte sich zunächst auf ihr unorthodoxes Instrumentarium konzentrieren, denn die Wirkung von (potentiellen) Anleihekäufen durch die EZB dürfte aktuell höher sein, als eine (mehr symbolische) Reduktion des Leitzinses auf 0,5 %, da Geldmarktsätze ohnehin schon lange unterhalb des Leitzinses liegen. Auch in Großbritannien dürfte Stillhalten die Devise sein, zumal das Zielvolumen des Anleihebestandes noch nicht erreicht ist.
Am Freitag steht, wie gewöhnlich zu Monatsbeginn, der US-amerikanische Arbeitsmarktbericht im Kalender. Bislang liefern die deutlich erhöhten Stimmungswerte unter den Verbrauchern sowie der jüngste Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein freundliches Umfeld. Allerdings werden am Mittwoch noch der ADP-Report und der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes veröffentlicht, die nochmals wichtige Hinweise liefern. Aktuell dürften anhaltend moderate Verbesserung sowohl des ADP-Reports als auch des offiziellen Arbeitsmarktberichtes das wahrscheinlichste Szenario sein. Erheblich vom Konsens abweichende Werte sehen wir nicht. EUR-USD: Der Euro zeigte sich zum Wochenschluss unentschlossen und letztlich beliebt damit die technische Situation weitgehend unverändert. Der Impuls von Juli bis September ist noch intakt und die laufende Abschwächung des Euros als Korrektur zu werten, solange das Retracement bei 1,2738 nicht unterschritten wird. Technische Aufwärtsimpulse gibt es aber nicht. Trading-Range: 1,2753 – 1,2962.
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