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Aktienmärkte in Asien ziehen leicht an, Euro erholt sich von Vortagestiefs / Ölpreis (Brent) pendelt um Marke von 110 USD/Fass

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Ein prall gefüllter Datenkalender sorgt am heutigen Donnerstag für Abwechslung. Die größte Aufmerksamkeit wird dabei sicher den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter zuteil. Nachdem sich die jüngsten US-Konjunkturzahlen robust bis stärker zeigten (u.a. Verbrauchervertrauen, Richmond-Fed- und Philly-Fed-Index), sollten Marktteilnehmer heute keine hohen Erwartungen hegen. Die Durable Goods Orders werden maßgeblich durch die Entwicklung im Transportsektor beeinflusst. Dieser steht im August unter keinem guten Stern. Der Flugzeughersteller Boeing hat lediglich Aufträge für ein einziges Flugzeug erhalten – nach 260 Stück im Juli. Entsprechend schwach dürfte sich der Gesamtindex präsentieren und ein Minus von rund 5 % aufweisen. Die Konsensschätzungen haben sich inzwischen aber ebenfalls weiter reduziert, sodass die schwache Zahl weitgehend erwartet werden dürfte. Ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor scheint nach dem schwachen Vormonatswert ein leichtes Plus möglich. Wenig Markteinfluss dürften die zweiten Schätzungen des Bruttoinlandsprodukts haben, die sowohl in Großbritannien als auch in den USA anstehen. Signifikante Korrekturen der bisherigen Zahlen zeichnen sich nicht ab.

Zu erwähnen ist auch die Geldmengenentwicklung in der Eurozone, die im Vormonat mit einem unerwarteten Anstieg um 3,8 % überraschte. Im historischen Vergleich ist dieser Wert aber weiterhin als moderat zu bezeichnen, sodass es von dieser Seite keine Anzeichen für einen drohenden Inflationsanstieg gibt. In diesem Zusammenhang ist auch die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte von Interesse. Nach zwei Rückgängen in Folge konnte im Juli wieder ein leichtes Plus gemeldet werden.

EUR-USD: Nachdem der Euro auch die nächste Unterstützung bei 1,2880 durchbrochen hat, kommt nun die 200-Tagelinie bei 1,2827 in Reichweite. Noch bedeutender ist allerdings die Marke 1,2740. Solange der Euro sich oberhalb dieses 38,2 %-Retracements halten kann, bleibt die Juli- Aufwärtsbewegung noch intakt. Trading-Range: 1,2800 – 1,2971.



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