FX Daily

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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– Wall Street schließt im Plus und beflügelt Asiens Aktienbörsen.

– Europäische Rentenmärkte unter Druck: Spanische 10J-Rendite steigt zeitweise auf Euroära-Rekordhoch bei 6,83 %; auch EWU-Kernstaaten belastet.

Wesentliche Neuigkeiten in Bezug auf die europäische Schuldenkrise und deren Lösung gab es gestern nicht und auch vonseiten der konjunkturellen Datenveröffentlichungen gab es keine Impulse für das Geschehen an den Finanzmärkten. Heute richtet sich das Interesse vor allem auf die USVeröffentlichungen.

Während die Importpreise des abgelaufenen Monats bereits zeigten, dass der Inflationsdruck nachlässt, auch begünstigt durch sinkende Energiepreise, wird sich dies mit den Erzeugerpreisen wohl bestätigen. Ein kräftiger Rückgang im Vormonatsvergleich zeichnet sich ab und auch damit einhergehend dürfte die Jahresinflationsrate deutlich nachgeben. Inflationssorgen sind vor diesem Hintergrund kurzfristig nicht angebracht. Bezüglich der Einzelhandelsumsätze bleibt festzustellen, dass die Vorgaben überwiegend negativ sind. So sank die Zahl der verkauften Pkw und die niedrigeren Benzinpreise sorgen für eine schwache nominale Umsatzentwicklung.

Zudem überzeugten die wöchentlichen Umsatzstatistiken der Kaufhausketten nicht. Die Konsensschätzung für den Einzelhandel ist inzwischen aber reduziert worden, so dass wir per saldo nun kein Enttäuschungspotenzial ausmachen. Schwach sind auch die Vorgaben für die Industrieproduktion der Eurozone. Teilweise deutlich sinkende Produktionsleistungen in Deutschland, Italien und Spanien können kaum durch das ordentliche Plus in Frankreich und den Niederlanden ausgeglichen werden. Gegenüber der Konsensschätzung ergibt sich jedoch ein leicht positives Überraschungspotenzial.

EUR-USD: Der Euro stand erneut unter Abgabedruck aufgrund der Sorgen um die EWU-Schuldenkrise. Im Tief notierte er bei 1,2443. Auf Basis der Indikatoren im Tageschart bleiben Chancen auf eine nochmalige Befestigung gewahrt. Das übergeordnete Bild ist aber geprägt von Kursrisiken. Da zudem die Schuldenkrise und die politische Verunsicherung auch im Hinblick auf die griechische Parlamentswahl am Sonntag den Euro belasten, dürften etwaige EUR-USD-Erholungen nur kurzlebiger Natur sein. Trading-Range: 1,2410 – 1,2577.



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