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Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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– US-Börsen nach schwachem Auftakt im Plus; Märkte in Asien mehrheitlich schwächer

– Fed: Dudley schürt Hoffnungen auf QE3 -Arbeitsmarktentwicklung ist entscheidend

Die europäische Schuldenkrise spitzt sich weiter zu. Während der EU-Sondergipfel deutlich gemacht hat, dass die Vorstellungen der Mitgliedsländer bezüglich der Krisenbewältigung sehr unterschiedlich sind und eine Einigung auf den offiziellen EU-Gipfel Ende Juni vertagt wurde, entwerfen die Staaten der Währungsunion Notfallpläne für einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Dies wurde vom amtierende Eurogruppen-Chef Juncker bestätigt. Seiner Ansicht nach müsse man sich auf alle Eventualitäten einstellen. Politischer Wille ist, Griechenland im Euro zu halten, allerdings muss das Land seinen Verpflichtungen nachkommen. Vor diesem Hintergrund hängt die Frage nach dem Verbleib Griechenlands in der Eurozone vom Wahlausgang am 17. Juni ab. Bis dahin setzen sich die Unsicherheiten fort – ein Umstand, der Marktteilnehmern missfällt. Gestern wurden die Sorgen durch die Veröffentlichung schwacher Konjunkturzahlen verstärkt. Sowohl die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes als auch der ifo-Geschäftsklimaindex enttäuschten auf ganzer Linie. Die Konjunkturaussichten trüben sich weiter ein und selbst in Deutschland zeichnet sich eine verlangsamte Wachstumsdynamik ab. Der Euro hat ein neues Jahrestief bei 1,2515 erreicht und auch der DAX neigt weiterhin zur Schwäche. Heute könnte es zu einer vorübergehenden Marktberuhigung kommen, da weder politische Ereignisse noch wichtige Konjunkturveröffentlichungen auf der Agenda stehen. Eine generelle Trendwende zeichnet sich allerdings nicht ab.

EUR-USD: Der Schock war groß und der Euro stand nach dem schwachen ifo-Index deutlich unter Druck, im Verlauf konnte er sich aber wieder stabilisieren. Letztlich halfen auch vorübergehende Kursgewinne des Euros gegenüber dem Schweizer Franken. Die übergeordnete technische Situation bleibt aber unverändert belastend. Einzig die überverkaufte Marktlage vor dem Hintergrund der rekordhohen Shortpositionierungen macht zumindest kurzfristige Erholungen möglich. Trading-Range: 1,2469 – 1,2620 EUR-CHF: Spekulationen über die Einführung einer Steuer auf CHF-Einlagen und/oder ein Eingreifen der SNB schwächten zeitweilig den Franken. Der Euro legte in der Spitze bis auf 1,2077 zu. Der Kurs ist damit weiterhin in der Nähe der Kursuntergrenze von 1,2000. Kurzfristig sehen wir ein Abrutschen unter 1,20 wegen des klaren SNB-Bekenntnisses als unwahrscheinlich an.



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