FX Daily

China: HSBC-PMI sinkt im März auf 48,1 von 49,7 Punkten / Japan erzielt im Februar überraschend einen Handelsbilanzüberschuss / Draghi: EZB wird bei Inflationsgefahr umgehend handeln

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Von konjunktureller Seite sind heute zunächst die ersten Schätzungen der europäischen Einkaufsmanagerindizes des laufenden Monats von Interesse. Es wird mit leichten Verbesserungen gerechnet, sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Positive Vorgaben liefern die Sentix- und ZEW-Umfragen, während der leicht vorlaufende ISM-Index dafür spricht, dass die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden sollten. Positives Überraschungspotenzial gegenüber den jeweiligen Konsensschätzungen machen wir daher nicht aus. Dennoch würden steigende PMIs dafür sprechen, dass auch die nationalen Geschäftsklimaindizes Verbesserungen aufweisen. Das belgische Unternehmensvertrauen liefert ebenfalls eine Indikation für den ifo- Geschäftsklimaindex, der Anfang kommender Woche zur Veröffentlichung ansteht. In Übereinstimmung mit den allgemein vermuteten Stimmungsaufhellungen wird der belgische Indikator ebenfalls etwas höher erwartet. Bis jetzt stehen die Chancen gut, dass auch der ifo-Index sein hohes Niveau halten oder noch weiter ausbauen kann. In diesem Fall würden sich Vermutungen verdichten, dass Deutschland in den kommenden sechs Monaten keine Rezession durchlaufen wird. Vielmehr zeichnet sich eine konjunkturelle Belebung ab. Auch in den USA lassen die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten auf eine fortgesetzte Erholung hoffen. Heute steht der Index der Frühindikatoren auf dem Programm. Er dürfte das fünfte Mal in Folge zulegen und damit zeigen, dass die US-Wirtschaft auf Wachstumskurs ist. Positiv entwickeln sich derzeit auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Der Vierwochendurchschnitt liegt mit Werten um 355 Tsd. auf einem Niveau, das zuletzt vor vier Jahre zu beobachten war. Er lässt auf einen fortgesetzten Rückgang der Arbeitslosigkeit schließen.

EUR-USD: Da der Euro daran gescheitert ist, die Widerstände im Bereich 1,3291/94 zu überwinden, hat sich zunächst eine leichtere Tendenz durchgesetzt. Zwar bleibt die technische Situation konstruktiv, da wir aber davon ausgehen, dass weder die europäischen PMIs noch die anstehenden US-Zahlen klare Impulse liefern, halten wir eine Konsolidierung für wahrscheinlich. Widerstände jenseits von 1,3291/94 sind bei 1,3333 und um 1,3360 anzutreffen, Unterstützungen lokalisieren wir bei 1,3170 und 1,3140. Trading-Range: 1,3170 – 1,3333.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Landesbank Hessen-Thüringen
Neue Mainzer Straße 52-58
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 9132-01
Telefax: +49 (69) 2915-17
http://www.helaba.de



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.