Müller: Agrarexporte legten 2010 deutlich zu – Anstieg um 8 Prozent

Exporte in den ersten drei Quartalen 2011 steigen um fast 10 Prozent

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)

Die endgültigen Daten des Agrarexports für das Jahr 2010 bestätigen dessen positive Entwicklung, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär und Exportbeauftragte im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller: „Der deutsche Agrarexport ist weiter auf klarem Wachstumskurs. Dies verdeutlicht den großen Erfolg deutscher Produkte im Ausland. Wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, diesen Weg weiterzugehen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen fördern wir, um ihnen die Chancen der Exportmärkte zu erschließen.“ Die Ausfuhren von Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft stiegen im Jahr 2010 um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichten rund 53,3 Milliarden Euro.

Im Jahr 2011 ist der Agrarexport – vor allem preisbedingt – weiter gewachsen. So stieg er in den ersten drei Quartalen 2011 nach vorläufigen unrevidierten Daten um 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Unter Berücksichtigung von Nachmeldungen und Zuschätzungen geht das Bundeslandwirtschaftsministerium von einem Jahresergebnis 2011 für den deutschen Agrarexport von über 58 Milliarden Euro aus.

Daten Agrarexporte 2010

Der Ausfuhrwert von Milch und Milcherzeugnissen nahmen 2010 um nahezu 18 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Euro zu. Unter den Milchprodukten machten allein die Käseausfuhren rund 3,07 Milliarden Euro aus (+ 15,5 Prozent). Das Plus bei Milcherzeugnissen war überwiegend auf höhere Ausfuhrpreise zurückzuführen. In der ebenso bedeutenden Warengruppe Fleisch und Fleischwaren wurde das zu verzeichnende Exportwachstum von 5,6 Prozent auf knapp 8,0 Milliarden Euro dagegen durch ein gestiegenes Wachstum des Exportvolumens bewirkt.

Die Drittlandsexporte lagen 2010 mit rund 11,4 Milliarden Euro um 18,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, während der Handel mit den EU-Mitgliedstaaten um 5,9 Prozent zulegte. Damit sind die Drittlandsexporte erneut die treibende Größe des Exportwachstums. So konnten die Ausfuhren nach Russland, dem wichtigsten Drittstaat, um 33 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro gesteigert werden. Auch die Exporte in weitere wichtige Bestimmungsländer verzeichneten sehr hohe Wachstumsraten: Neben den Vereinigten Staaten (+ 21 Prozent) und Saudi-Arabien (+ 33 Prozent) ist hier vor allem ein Plus von mehr als 60 Prozent bei den Exporten in die Volksrepublik China sowie nach Südkorea hervorzuheben.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt im Rahmen seiner Exportförderpolitik die Pflege bestehender und die Erschließung neuer Märkte besonders für kleine und mittelständische Unternehmen fort. Dies schließt für das Jahr 2012 über 60 geplante Projekte der Exportverbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft ebenso ein, wie 45 Unternehmerreisen im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Auslandshandelskammern, die der gezielten Markterkundung und der Anbahnung konkreter Geschäftsabschlüsse dienen.

Als ein zentrales Element der Exportaktivitäten stellt das Auslandsmesseprogramm 2012 mit seinen 35 Messebeteiligungen samt seinem umfangreichen Begleitprogramm für die deutschen exportorientierten Unternehmen eine ideale Plattform vor allem in den wachstumsstarken Drittlandsmärkten dar.

Aktuelle Informationen des BMELV auch auf Twitter: http://twitter.com/…



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 18529-0
Telefax: +49 (30) 1852942-62
http://www.bmelv.de



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.