FX Daily

Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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– Fed: US-Wirtschaft setzt schwaches bis moderates Wachstum fort; leichte Verbesserungen am Arbeitsmarkt; Sorgen wegen Benzinpreisentwicklung aber kaum Lohndruck.

– CHF: Neue Spekulationen um Anhebung der Kursuntergrenze auf 1,25 EUR-CHF.

Nachdem Frankreich und Deutschland Produktionszahlen für den Februar bereits veröffentlicht haben, steht heute die gesamteuropäische Industrieproduktion auf der Agenda. Dem Plus von 0,3 % in Frankreich steht ein kleines Minus der deutschen Erzeuger entgegen. Auch in Spanien gab der Index leicht nach. Daher kommt es nun auf die Leistung Italiens an, die das Zünglein an der Waage ist. Laut Produktionstrendindikator der EU-Kommission besteht die Chance auf eine positive Überraschung gegenüber der Konsensschätzung. Ob sich dadurch die Sorgenfalten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Peripherie glätten lassen, ist aber fraglich. In den USA stehen mit den Erzeugerpreisen weitere Inflationsdaten zur Veröffentlichung an. Der hohe Zuwachs bei Importpreisen deutet Aufwärtsrisiken auch auf der Produzentenebene an. Ungeachtet dessen dürfte die Jahresteuerungsrate aber rückläufig sein, sodass Inflationssorgen insgesamt gedämpft bleiben. Abseits der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise dürfte der Preisdruck zudem in den nächsten Monaten nachlassen. Die Grafik verdeutlicht, dass auf der Zwischenproduktebene eine nachlassende Steigerungsrate eine Indikation liefert für eine sinkende Kernteuerung. Der Handelsbilanzsaldo im Februar wird unseres Erachtens kaum marktbewegenden Einfluss entwickeln. Größeres Überraschungspotenzial sehen wir nicht. Fortgesetztes Wachstum der Ex- und Importe deutet derweil auf eine anhaltende wirtschaftliche Expansion hin.

EUR-USD: Seit dem deutlichen Kursverlust in der Karwoche pendelt der Euro um 1,31. Eine Unterstützung hat sich bei 1,3033/35 etabliert und in der Zone 1,2974/3002 finden sich weitere Haltemarken. Die quantitativen Indikatoren auf Tagesbasis belasten weiterhin, und auch im Wochenchart deuten sich neue Risiken an. Trading-Range: 1,3033 – 1,3195.

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