Pressemeldung der Firma IHK Karlsruhe
Die Wirtschaft im IHK-Bezirk Karlsruhe ist im Frühsommer 2017 im Branchendurchschnitt mit dem Verlauf ihrer Geschäfte so zufrieden wie nie zuvor. Der IHK-Konjunkturklimaindex, der die Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Geschäftslage in einem Wert darstellt, liegt aktuell bei 140 Punkten. Ein ähnlich hoher Wert wurde letztmals vor zehn Jahren erreicht. Insbesondere die nochmalige Verbesserung der Lageeinschätzung, aber auch der weiterhin ungetrübte Optimismus tragen zu dem Allzeithoch bei. Die günstige Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten fortgesetzt. Die insgesamt positiven Erwartungen der Unternehmen spiegeln sich auch in den deutlich expansiveren Beschäftigungs- und Investitionsplanungen wider.
IHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Gestützt durch die zunehmende Erholung der Weltwirtschaft haben sich die optimistischen Erwartungen der Unternehmen eindrucksvoll bestätigt. Steigende Umsätze, eine verbesserte Ertragslage und die lebhafte Nachfrage aus dem In- und Ausland zeugen von der hohen Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Diese ist gut aufgestellt und zeigt sich selbstbewusst, möglichen weltwirtschaftlichen Entwicklungen, die sich etwa aus dem Brexit oder einer künftigen Handels- und Steuerpolitik der USA ergeben könnten, standzuhalten.“
Die regionale Wirtschaft präsentiert sich im Frühsommer 2017 insgesamt in blendender Verfassung. 55 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Situation als gut, gegenüber dem Jahresbeginn 2017 ein Anstieg um drei Prozentpunkte. Weitere 41 Prozent berichten über einen befriedigenden Geschäftsverlauf. Bei nur noch vier Prozent liegt der Anteil der Unternehmen, die über schlecht laufende Geschäfte klagen. Somit kletterte der Geschäftslagesaldo als Differenz der positiven und negativen Lageurteile auf das neue Allzeithoch von 51 Punkten.
In der Gesamtbetrachtung fällt der Blick auf die kommenden zwölf Monate unverändert optimistisch aus. Wie schon zu Jahresbeginn rechnen auch im Frühsommer 2017 35 Prozent der Unternehmen mit besseren Geschäften, weitere 58 Prozent erwarten einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf (plus zwei Prozentpunkte). Von neun auf sieben Prozent gesunken ist der Anteil der Betriebe, die Rückschläge befürchten. Die benötigten Fachkräfte nicht zu finden, ist nach wie vor die größte Sorge der Unternehmen, gefolgt von einer möglicherweise nachlassenden Inlandsnachfrage und der Entwicklung der Arbeitskosten.
Der Beschäftigungsaufbau setzt sich aller Voraussicht nach weiter fort. Fast ein Drittel der Unternehmen plant die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen, sechs von zehn Betrieben wollen an dem bisherigen Personalstamm festhalten. Jeder zehnte Betrieb meldet einen geringeren Personalbedarf. Damit steigt der Beschäftigungssaldo gegenüber dem Jahresbeginn um sechs Zähler auf 21 Punkte. Insbesondere im Dienstleistungssektor ist per Saldo (plus 32) mit positiven Beschäftigungsimpulsen zu rechnen.
In der regionalen Wirtschaft ist die Investitionsbereitschaft insgesamt weiter gestiegen. Der Investitionssaldo ist mit 24 Punkten so hoch wie noch nie. Nach derzeitigem Planungsstand wollen 40 Prozent der Betriebe ihr Investitionsbudget aufstocken (Jahresbeginn 2017: 35 Prozent), 44 Prozent möchten die Investitionsausgaben in der nächsten Zeit konstant halten. Bei 16 Prozent verharrt der Anteil der Unternehmen, die ihr investives Engagement reduzieren oder gar keine Investitionen tätigen wollen. Vorrangiges Investitionsziel ist der Ersatzbedarf, gefolgt von Produkt- bzw. Dienstleistungsinnovationen.
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http://www.karlsruhe.ihk.deDie Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 07.12.2009 vom TÜV Süd als erste baden-württembergische IHK das Gesamtzertifikat nach ISO 9001 erhalten. Zu diesem Zweck hatte die Kammer seit 2007 ein Qualitätswesen eingerichtet. In 2009 wurden nun mit den Geschäftsbereichen 3 und 5 die beiden noch fehlenden Abteilungen an das System angebunden. Das Audit verlief äußerst erfreulich, so dass es keinerlei Beanstandungen zu vermelden gab. Sehr positiv wurden die, „durchweg sehr motivierten- und qualifizierten Mitarbeiter/innen über alle Ebenen” bewertet. Das wichtigste Ziele, die hierbei verfolgt wurden sind die Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch • Einbettung aller Aktivitäten im Haus in eine übergeordnete Unternehmenspolitik bzw. –strategie • Systematisches Erheben und Auswerten der Kundenbedürfnisse und Beschwerden • Optimierung der Geschäfts- und Serviceprozesse • Konsequente Weiterentwicklung der Mitarbeiter Herausragendes Merkmal des komplett papierlosen Konzepts der IHK ist die vollständige Integration der beiden Module Qualitätswesen und Controlling, was in der Kammerlandschaft Modellcharakter hat. „Die IHK werde auch weiterhin alle sich bietenden Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen”, betonte Präsident Bernd Bechtold bei der feierlichen Zertifikatübergabe am 07.12.2009 im Rahmen der Vollversammlung. Ein großer Schritt sei schon gemacht worden. Als erste der zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe nach der neusten DIN-Norm zertifiziert worden. Wie schon beispielsweise beim Controlling übernehme die Karlsruher Kammer damit wieder eine Vorreiterrolle. „Durch die Zertifizierung können wir unsere Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten und damit die schon hohe Leistungsqualität für unsere Mitgliedsunternehmen noch einmal erhöhen”, ist sich Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele sicher. Hierzu passen die Ergebnisse einer großen Kundenwahrnehmungs- und Zufriedenheitsanalyse die die IHK Karlsruhe in 2009 durch die Fa. tns emnid durchführen ließ. Insgesamt wurden im Kammerbezirk 750 repräsentative Mitgliedsunternehmen zu den unterschiedlichsten Bereichen befragt. Da diese Umfrage auch bei vielen anderen IHKs durchgeführt wurde, liegen nun auch bundesweite Vergleichszahlen vor. Erfreulicherweise liegt die IHK Karlsruhe in praktisch allen wichtigen Kennzahlen wie z.B. dem Dienstleistungsangebot, der Interessenvertretung, dem Preis-Leistungs-Verhältnis, sowie der Globalzufriedenheit über den bundesweiten Daten. Die Hinweise auf mögliche Optimierungspotenziale, die es auch gab, werden im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses aufgenommen und systematisch verfolgt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, so wenden Sie sich bitte an den Qualitätsmanagementbeauftragten der IHK Karlsruhe Herrn Thomas Huck.
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