Bestwerte im Kerngeschäft und Innovationsführer für die Mobilität von morgen – BMW Group setzt ihren Erfolgskurs in die Zukunft fort
eines von drei verkauften BMW Fahrzeugen war 2016 ein X Modell. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 644.992 BMW X Modelle ausgeliefert, was einer Zunahme um 22,3% gegenüber 2015 entspricht. Zu den weiteren Wachstumstreibern der Marke gehörte die BMW 2er Reihe (196.183 / +24,8%). Die neue BMW 5er Reihe, die im Februar 2017 in den Markt eingeführt wurde, dürfte im laufenden Jahr signifikant zum Absatzwachstum beitragen.
Für MINI war 2016 das erste komplette Jahr nach der Neuausrichtung der Marke. Mit 360.233 (Vj.: 338.466) Kundenauslieferungen und einer Steigerung von 6,4% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete MINI sein bestes Absatzergebnis der Geschichte. Die größten Wachstumstreiber waren der MINI Clubman und das neue MINI Cabrio.
Rolls-Royce Motor Cars verzeichnete 2016 das zweitbeste Verkaufsergebnis in der 113-jährigen Geschichte der Marke. Der Luxushersteller aus Goodwood steigerte trotz herausfordernder Marktbedingungen seine Auslieferungen an Kunden auf weltweit 4.011 Fahrzeuge (Vj.: 3.785 / +6,0%). Dazu trug vor allem das vierte Quartal mit einem neuen Allzeithoch bei (1.386 Automobile / +17,4%). Einen hohen Anteil daran hatte der neue Rolls-Royce Dawn. Er ging seit seiner Markteinführung im Sommer 2016 weltweit 1.283-mal an Kunden. Die siebte Generation des Phantom bestätigte unverändert dessen Position als Inbegriff für „Pinnacle of Luxury“ – damit unterstrich das Rolls-Royce Flaggschiff in seinem letzten Produktionsjahr seine unangefochtene Ausnahmestellung als Basis für seinen Nachfolger.
In Europa setzte die BMW Group im Jahr 2016 zum zweiten Mal in Folge über eine Million Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ab (1.092.155 Automobile / +9,2%). In Deutschland übertrafen die Verkaufszahlen den Vorjahreswert mit 298.928 Einheiten um 4,5% (Vj.: 286.098). Auch Großbritannien entwickelte sich im Berichtszeitraum positiv. Dort verkaufte das Unternehmen 252.205 Fahrzeuge an Kunden (Vj.: 230.982 / +9,2%).
Die Dynamik in Asien legte im Jahr 2016 wieder zu. Insgesamt wurden dort 747.291 Fahrzeuge der drei Konzernmarken ausgeliefert (Vj.: 685.792 / +9,0%). In China als größtem Markt der Region stieg die Zahl der Auslieferungen im Vorjahresvergleich mit 516.785 Fahrzeugen deutlich um 11,4% (Vj.: 464.086).
In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld in der Region Amerika erreichte der Absatz der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce die Vorjahreswerte nicht. Dort betrugen die Verkaufszahlen 460.398 Einheiten (Vj.: 495.897 / -7,2%). Die USA verzeichneten mit 366.493 Automobilen einen moderaten Rückgang (Vj.: 405.715 / -9,7%).
Segment Motorräder erstmals mit über zwei Milliarden Euro Umsatz
2016 war auch für das Segment Motorräder ein Rekordjahr. Der Jahresabsatz legte um 5,9% auf 145.032 (Vj.: 136.963) an Kunden ausgelieferte Motorräder und Maxi-Scooter zu – der sechste Absatzrekord in Folge. Die fünf größten Märkte von BMW Motorrad waren Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Spanien. Als Teil seiner neuen Strategie erweitert BMW Motorrad seine Modellpalette und setzt sich ein Absatzziel von 200.000 Einheiten im Jahr 2020.
Der Umsatz stieg 2016 um 4,0% auf 2.069 (Vj.: 1.990) Mio. € und lag damit erstmals bei mehr als zwei Milliarden Euro. Das EBIT legte um 2,7% auf 187 (Vj.: 182) Mio. € zu. Wie im Segment Automobile strebt die BMW Group von 2017 an auch im Segment Motorräder eine EBIT Marge im Korridor von
8-10% an. Vergangenes Jahr lag der Wert bei 9,0%. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 185 Mio. € (Vj.: 179 / +3,4%).
Segment Finanzdienstleistungen mit Rekordergebnis
Das Segment Finanzdienstleistungen konnte seine positive Entwicklung 2016 ebenfalls fortsetzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 1.811.157 (Vj.: 1.655.961) Neuverträge mit Endkunden abgeschlossen – ein Zuwachs von 9,4%. Der Bestand an betreuten Leasing- und Finanzierungsverträgen stieg um 8,4% auf 5.114.906 (Vj.: 4.718.970) Verträge und übertraf damit erstmals die Marke von fünf Millionen Verträgen.
Der Segmentumsatz wuchs um 8,2% auf 25.681 (Vj.: 23.739) Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 9,7% auf 2.166 (Vj.: 1.975) Mio. € und lag damit erstmals bei mehr als zwei Milliarden Euro.
Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden gestiegen
Die Zahl der Mitarbeiter stieg 2016 um 2,0%. Insgesamt waren weltweit 124.729 (Vj.: 122.244) Mitarbeiter bei der BMW Group beschäftigt. Der leichte Anstieg ist neben dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften für die Weiterentwicklung der Elektromobilität sowie für die Digitalisierung auch auf die Dynamik im Finanzdienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Hinzu kommt der konsequente Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen, der zum Anstieg der Beschäftigtenzahl beitrug.
Die BMW Group legt weiterhin großen Wert auf ihre Ausbildungsaktivitäten. Insgesamt beschäftigte die BMW Group zum Stichtag weltweit mehr als 4.600 junge Menschen in Berufsausbildung und Nachwuchsförderprogrammen.
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