Immer eine Handvoll Sand bereit …
Diese anerkennenden Worte richtete mal einer meiner bedeutendsten geschäftlichen Gegenspieler während eines Telefonats an mich. Er hatte mich angerufen, um unsere Meinungsverschiedenheiten auf dem »kurzen Dienstweg« aus der Welt zu schaffen. Zuvor hatte er etliche Vollstreckungsmaßnahmen gegen mich in die Wege geleitet – und sich die Zähne ausgebissen. Als ich mich nach dem Grund für seinen Anruf erkundigte, erklärte er mir, dass ihm der Rechtspfleger von der Vollstreckungsstelle diesen Insider-Tipp gesteckt habe: »Wenn Sie an Ihr Geld kommen wollen, sollten Sie das persönlich mit Herrn Rademacher klären. Per Telefongespräch. Das ist billiger, spart Zeit … und wir vom Gericht haben dann mit Herrn Rademachers clever gestellten Anträgen nicht immer diese fürchterliche Arbeit.«
Ja, das ist doch gut zu wissen, oder? Eben dass Sie sich mit einem Antrag rechtliches Gehör verschaffen können. Oder dass so ein Antrag Ihnen zu Ihrem Recht bei Behörden und Gerichten verhelfen kann. Ich denke da mit Schmunzeln an eine zermürbte Mitarbeiterin im Finanzamt. Dieses nervöse Hemd saß in der Rechtsabteilung und hatte mit meinen Steuerangelegenheiten zu tun – und zwar mehr, als ihr lieb war. Als sie mich verzweifelt anrief, kämpfte sie seit fast einem Jahr damit, dass ich sie permanent mit einem Antrag nach dem anderen bombardiert hatte. »Herr Rademacher«, flehte sie am Telefon, »wenn Sie Ihre Anträge zurückziehen, verzichtet das Finanzamt auf einer Steuerforderung (Amtsdeutsch: steuerverbösend, d. A.) von 10.000 €!« So lautete ihre verlockende Argumentation, um diesen mehr als lästigen Vorgang schnell vom Tisch zu bekommen. »Sie müssen wissen, Sie haben Ihre Begründungen im Kopf. Die können Sie bei jedem Antrag aus dem Ärmel schütteln. Ich habe dann das Riesenproblem, dass ich erst Ihre ganze Akte wälzen muss, damit ich Ihnen kein Schreiben schicke, das Sie leicht angreifen können. Allerdings ist Ihre Akte inzwischen so stark angewachsen, dass ich manchmal 14 Tage alleine damit beschäftigt bin.«
»Das merke ich mir«, dachte ich nach diesem amtsinternen Vorgang, den ich nahezu wörtlich wiedergegeben habe. In diesem Gespräch habe ich mich mit der Sachbearbeiterin übrigens schnell geeinigt – nach dem Motto: »Ein Mann, ein Wort!« Die Gute war von meinen Anträgen derart genervt, dass sie absolut keinen Bock mehr hatte, sich mit meinen fundierten Argumenten auseinandersetzen zu müssen. Da fielen mir gleich wieder die Worte meines Gegenspielers ein: »Das Gefährliche an Ihnen ist, dass Sie immer eine Handvoll Sand parat haben, um das Behördengetriebe zum Erliegen zu bringen!«
Ich stelle einen Antrag keineswegs aus Langeweile. Offen gestanden, habe ich durch diesen listige Methode viele zigtausende Euros nicht bezahlen müssen. Vor allem dem Finanzamt kann ich durch so einen Antrag öfters eins auswischen: In einem Steuerprüfungsverfahren hat die Behörde aufgrund der finanzgerichtlichen Entscheidung 65 % ihrer Nachforderungen an mich streichen müssen. Wie ich das geschafft habe? Per Antrag!
Ist es schwer, so einen Antrag zu stellen? Nicht doch! Mein Spezialratgeber »Die Macht des Antrags« stellt auch Ihnen Ihre ganz persönliche Handvoll Sand im Behördengetriebe zur Verfügung. Mit diesem einzigartigen Wissen können Sie gravierende Vorteile für sich herausholen. Sogar dann, wenn die Situation aussichtslos wirkt. Dabei wird Ihnen nicht unbedingt Geld ausgezahlt. Aber mit den richtigen Anträgen können Sie finanzielle Engpässe überbrücken – mindestens über Monate, oft sogar über Jahre! Das Geheimnis für solch existenzrettende Zahlungsaufschübe verrät Ihnen meine Publikation.
Ärgern Sie sich nicht mehr über ungerechtfertigte behördliche Schreiben und Geldforderungen. Packen Sie den Stier bei den Hörnern und bringen Sie in den amtlichen und behördlichen, gerichtlichen Verfahren durch clevere Stellen von Anträgen zum Erliegen.
Denn mit jedem Antrag lösen Sie eine verhasste Beschäftigungstherapie aus. So viel (Mehr-)Arbeit sind diese – Achtung, Ironie! – hochherrschaftlichen Bediensteten und Amtsträger nicht gewohnt. Verfahren Sie ganz nach dem Motto von Herman Ridder:
»Manchmal sind es die so genannten saubersten Lösungen, die den größten Schmutz bewirken.« Und das erreichen Sie ohne Probleme, indem Sie Anträge stellen.
Weitere kostenlose Informationen auf http://www.erfolgsonline.de/trafficg/die-macht-des-antrags.php
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