Love Me Tender

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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– Chart der Woche

– Wochen-Quartals-Tangente

– Finanzmarktkalender KW 09 mit Prognosen

– Im Fokus

– EZB: Chancen und Risiken des Drei-Jahres-Tenders

– Aktien: Zyklisches Potenzial noch nicht ausgereizt

– USA: Es läuft!

– Charttechnik

– Helaba Kapitalmarktszenarien

– Helaba Basisszenario mit Prognosetabelle

1.1 Chart der Woche Preisrisiken durch steigende Energiekosten

Aktuell notiert das Brent-Öl bei 124 US$ pro Barrel. Obwohl sich der Euro zuletzt wieder erholt hat, liegt er mit 1,33 US$ zurzeit etwa 10 Cent unter dem Niveau des vergangenen Sommers. Beides wirkt sich preistreibend auf die deutschen Energiepreise aus. So notierte Heizöl zuletzt bei im Durchschnitt bei fast 1 €/Liter und das Super Benzin bei 1,67 €/Liter. U.a. aufgrund der anhaltenden politischen Spannungen in den wichtigen Fördergebieten Afrika und Naher Osten ist mit einem Preisrückgang vorerst nicht zu rechnen. Unsere Inflationsprognosen von 1,7 % für das Jahr 2012 für Deutschland und 1,9 % für die gesamte Eurozone sind zwar nach wie vor realistisch. Bei einer weiteren Verschärfung der Situation an den Ölmärkten müsste allerdings die Prognose moderat erhöht werden.

1.2 Wochen-Quartals-Tangente

Griechenland wird entschuldet und gleichzeitig einigten sich die Finanzminister des Euroraums auf ein zweites Hilfspaket über 130 Mrd. €. Mehr als die Hälfte dieser Summe ist bereits für die Auszahlung der privaten Investoren mit zweijährigen EFSF-Anleihen und die Rekapitalisierung der griechischen Banken verausgabt. Wie der Rest verwendet wird, ist noch offen, es gibt dazu bislang keine offizielle Stellungnahme (für weitere Details vgl. unseren Länderfokus Griechenland vom 23. Februar).

Die Kapitalmärkte reagierten verhalten positiv: Der Aktienmarkt schloss die Vorwoche mit einem Plus von knapp 1 % ab; der Euro wertete kräftig gegenüber dem US-Dollar auf. Dennoch war Sicherheit gesucht: Die Rentenmärkte dies- und jenseits des Atlantiks profitierten von der Unsicherheit um einen möglichen Angebotsschock am Ölmarkt. Sollte der Iran seine Ölexporte in die Industrieländer einstellen, so wären die damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Konjunktur deutlicher zu spüren als auf der Inflationsseite.

In der Berichtswoche steht wieder die Politik im Fokus: Die EZB begibt ihren zweiten Drei- Jahres-Tender. Wichtiger als der Umfang ist vielmehr die Frage, ob die EZB nun genug getan hat, oder ob noch viele Drei-Jahres-Tender folgen werden (S. 5). Zugleich wird auf dem EU-Gipfel über eine Ausweitung des Rettungsschirms verhandelt. Von dem Ausgang dürfte neben dem schwelenden Iran-Konflikt abhängen, ob die 10-jährige Bundesrendite die Marke von 2 % durchbrechen kann. Am Devisenmarkt zumindest wird die Rettung des Euro bereits gefeiert. Der Euro hat anders als der Rentenmarkt auf die zuletzt günstigen Konjunkturdaten aus den USA und dem Euroraum reagiert. Ebenso wie der Aktienmarkt (S. 6). Dies dürfte sich fortsetzen. Schließlich „läuft es in den USA“ (S. 7) und auch die Economic Sentiment Indikatoren im Euroraum werden sich weiter erholt haben.



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