Indiens Rapsanbau sinkt um 10-15%

Pressemeldung der Firma HANSA Terminhandel GmbH

Indiens Rapssaatproduktion wird in diesem Jahr wohl erneut sinken, da niedrige Bodenfeuchte und hohe Temperaturen die Anbaufläche beschränkte. Der ohnehin schon größte Importeur von Speiseölen der Welt wird noch mehr importieren müssen als bislang, so die Meinung von Händlern und Industrievertretern.

Die Aussaat von Raps, der bedeutendsten Ölsaat mit einem hohen Ölgehalt, wurde wegen hoher Temperaturen in einigen Kernregionen des indischen Rapsanabaus eingeschränkt. Bauern glauben nun, dass die Produktionskosten nicht mehr erwirtschaftet werden können, sodass sie aktuell die Aussaat nicht weiter verfolgen. Industrievertreter schätzen, dass die indische Rapsanbaufläche um 10 bis 15 % kleiner ausfällt, als im letzten Jahr. Zurzeit sind erst 4,25 Mio. Hektar bestellt, das sind 21,4 % weniger als geplant. Bereits im letzten Jahr fiel die indische Rapssaatproduktion um 23 % auf 5 Mio. Tonnen.

Mit Beginn der neuen Vermarktungsperiode im November wird eine höhere Importmenge von Pflanzenölen erwartet. Dabei stieg schon die Importmenge in der zurückliegenden Saison um 23,1 % auf 14,61 Mio. Tonnen Speiseöl. Jetzt wird noch eine Mio. Tonnen mehr nötig sein, allein um den Bedarf der stetig steigenden indischen Bevölkerung bedienen zu können.

Für die Speiseölimporte gibt Indien 10 Mrd. USD im Jahr aus, das ist der drittgrößte Importartikel nach Rohöl und Gold. In der Hauptsache importiert man Palmöle aus Malaysia und Indonesien, um den nationalen Bedarf von 18-19 Mio. Tonnen zu decken. Kleine Mengen Sojaöl werden auch aus Brasilien und Argentinien importiert.

Einige Bauern bestellen die freien Flächen nun mit Hülsenfrüchten und Linsen.



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