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China: HSBC-PMI steigt im Februar auf 49,7 von 48,8; dritter Anstieg in Folge / Aktienmärkte in Asien tendieren freundlich

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Von konjunktureller Seite sind heute zunächst die ersten Schätzungen der europäischen Einkaufsmangerindizes des laufenden Monats von Interesse. Es wird mit leichten Verbesserungen der PMIs gerechnet, sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Die Indikationen durch Sentix- und ZEW-Umfragen sind positiv und die leicht vorlaufende Eigenschaft des ISM-Indexes lässt eine weitere Befestigung erwarten. Ebenso kann die starke Aktienentwicklung auf der Habenseite verbucht werden und sollte zu einer Stimmungsverbesserung beitragen. Fraglich ist dagegen, inwieweit die kalte Witterung im Februar die Wirtschaftsaktivitäten gebremst hat. Positives Überraschungspotenzial sehen wir nicht. Für die deutsche Industrie wäre es nach dem Novembertief bei 47,9 der dritte Anstieg in Folge, ähnlich ist die Entwicklung auf europäischer Ebene. Im historischen Vergleich zeigt sich nicht nur der hohe Gleichlauf zwischen Deutschland und der Eurozone, sondern auch der zyklische Gleichklang zwischen Industrie und Servicebereich. Letztlich werden die PMIs auch eine wichtige Indikation für den kommenden ifo-Geschäftsklimaindex (Veröffentlichung am Donnerstag) geben. In diesem Zusammenhang werden wir heute zudem das belgische Unternehmensvertrauen beachten. In Übereinstimmung mit den allgemein vermuteten Stimmungsaufhellungen wird auch der belgische Indikator etwas höher erwartet.

Die lange Bereinigungs- und Bodenbildungsphase (seit Anfang 2006) im US-Immobilien- und Bausektor kommt allmählich zu einem Ende. Auch wenn noch nicht von überbordender Dynamik gesprochen werden kann, so sind die Datenveröffentlichungen der letzten Wochen doch ermutigend. Hervorzuheben sind der deutliche Anstieg des Branchenbarometers der NAHB, sowie die Aufwärtstendenz von Immobilienverkäufen und Baubeginnen. Mit den heutigen Daten zu den Eigenheimverkäufen sollte sich diese Entwicklung fortsetzen. Das Plus der Immobilienverkäufe in Kalifornien deutet dies zumindest an.

EUR-USD: Die anfänglichen Kursgewinne bis knapp 1,33 konnte der Euro nicht über den Tag retten. Auch nach den Beschlüssen der Eurogruppe bleiben viele Fragen offen und die Griechenlandthematik wird die Finanzmärkte in den nächsten Monaten weiterhin beeinflussen. Auf technischer Seite ist es nun entscheidend, das zyklische Hoch bei 1,3322 zu überwinden. Indikatoren im Wochenchart sind konstruktiv, bestätigte Kaufsignale fehlen aber. Im Tageschart ist die Situation ebenfalls gemischt, weshalb der Ausbruch aus der seit Mitte Januar vorherrschenden Seitwärtsrange abgewartet werden sollte. Trading-Range: 1,3180 – 1,3294.



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