Pioneer Electronics Deutschland: Chefwechsel in Willich und solide Zahlen aus Japan
Stabile Ergebnisse weltweit, steigende Umsätze im Vertriebsgebiet Deutschland, Österreich, Schweiz und der Ausbau von Marktanteilen: Der bisherige Direktor der Pioneer Car Electronics Division, Stefan Schiller, übernimmt die Geschäftsführung der Pioneer-Niederlassung in Willich unter optimalen Vorrausetzungen. Der seit 1997 bei Pioneer Deutschland tätige Marketing- und Vertriebsspezialist trat zum 1. Mai die Nachfolge von Tomoyuki Komiya an, der in die Europazentrale nach Antwerpen wechselt.
Nachdem die Pioneer Corporation mit Hauptsitz in Tokyo im letzten Jahr auf weltweiter Ebene in die Ertragszone zurückkehrte zeigen die soeben veröffentlichten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014/2015 eine Konsolidierung. Für stabile Umsätze sorgte vor allem die Car Electronics Sparte mit einem Absatzzuwachs von 2,2 %. Der weltweite Nettoumsatz des Elektronikunternehmens stieg von 3,55 auf 3,72 Milliarden Euro*.
„Als entscheidend für die Umsatzentwicklung und die Marktführerschaft laut GfK in Deutschland und Europa werten wir die hohe Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte sowie deren Innovationsgehalt“, erklärt Geschäftsführer Stefan Schiller. „Unsere Rolle als Trendsetter und Marktgestalter spiegelt sich in der Vorreiterschaft bei der Einführung neuer Smartphone-Kommunikationsstandards wider. Im Frühjahr startete die Auslieferung der weltweit ersten Geräte, die sowohl Apple CarPlay als auch Android Auto unterstützen.“
Auch für das Geschäftsjahr 2015/2016 erwartet Pioneer wieder moderates Wachstum. „Auf unseren Straßen sind 44 Millionen Gebrauchtwagen unterwegs, Durchschnittsalter fast 9 Jahre. Diese bergen weiterhin ein großes, durch Smartphonefeatures getriebenes Nachrüstpotenzial. Bluetooth-Freisprechen ist seit Jahren praktisch unverzichtbar, Apple Car-Play und Android Auto bieten zusätzlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn. Nicht zu unterschätzen ist auch die mit dem Ausbau der Netze steigende Nachfrage nach Autoradios mit Digitalradio-Empfang“, weiß Stefan Schiller. Dem Handicap fehlender DIN-Einbaumöglichkeiten begegnet Pioneer seit Jahren erfolgreich mit einem Sortiment von über 1200 individuellen Nachrüstsets. Dank dieser fahrzeugspezifischen Adapterlösungen kann nahezu jedes gängige Kfz-Modell mit Pioneer Mediacentern aufgerüstet werden.
Pioneer wird in diesem Jahr auf allen wichtigen Messen – wie IFA, IAA, Essen Motorshow – vertreten sein.
*Interbankumrechnungsrate vom 12.5.2014
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