Herausforderung SEPA
Auch wenn die Übergangsfrist verlängert wurde wurde: Ab dem 1. August 2014 müssen Bankgeschäfte endgültig dem neuen Bankenstandard SEPA folgen. Aber gerade im E-Commerce wirft die Umstellung wenige Monate zuvor noch viele Fragen auf. Nach Erkenntnissen der Europäischen Zentralbank nutzten bis Ende November 2013 gerade ein Viertel aller Unternehmen den neuen Zahlungsverkehr. Die Angst vor dem Risiko einer Zahlungsunterbrechung gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen ist folglich weiterhin groß. Die Aufregung um SEPA wie lange terminliche Unwägbarkeiten oder die unübersichtliche Rechtslage gerade im E-Commerce mögen ihre Berechtigung haben – umso wichtiger ist es also, dass sich Onlinehändler seriös und systematisch mit der Thematik auseinandersetzen und kompetente Hilfe durch maßgeschneiderte Lösungen suchen.
Payone, ein deutscher Anbieter für Payment-Lösungen im E-Commerce, richtet sich mit seinem Payone Mandate Manager, kurz PMM, nun gezielt an mittelständische Onlinehändler und unterstützt diese bei der herausfordernden Umstellung.
Die Umstellung auf die „Single Euro Payment Area“, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in ganz Europa, löst Kontonummer und Bankleitzahl durch IBAN und BIC ab und ändert zahlreiche Rahmenbedingungen im Payment. Ein hoher Aufwand, der allerdings mittelfristig viele Vorteile wie beschleunigte Zahlungsströme bieten wird. Dennoch überwiegt aktuell die Unsicherheit. Payone empfiehlt E-Commerce-Händlern daher, schon jetzt die Umstellungen bei Impressum, den AGBs sowie Vorlagen und Verträgen, für die die Informationen zu IBAN und BIC für die Nutzung der SEPA-Lastschrift entsprechend angepasst werden müssen, anzugehen. Eine weitreichende Unterscheidung von SEPA Lastschriften zum bisherigen Lastschriftverfahren sind die veränderten Vorlaufzeiten. Bisher wurden Lastschriften hierzulande auf Sicht verarbeitet, also direkt nach Eingang durch die Banken eingelöst. SEPA verlangt nun feste Vorlaufzeiten und unterscheidet dabei zwischen Erst- und Folgelastschriften sowie innerdeutschen und internationalen Lastschriften. Der gravierende Unterschied: Der Händler selbst muss das Buchungsdatum an die Bank übermitteln, es also anhand der Vorlaufzeiten selbst errechnen. Eine nicht ganz triviale Aufgabe, da Besonderheiten wie regionale Feiertage eine Rolle spielen können. Hier kommt der Payone Mandate Manager ins Spiel: Payone übernimmt die Berechnung des Buchungsdatums und stellt es über seine Schnittstellen dem Händler zur Verfügung. So erhalten E-Commerce-Unternehmer alle notwendigen Informationen und die vorgeschriebene Pre-Notifications, die die notwendigen SEPA-Daten wie Gläuber-ID, Mandatsreferenz und Buchungsdatum enthalten, und die über das optionale Invoicing-Modul von Payone sogar versendet werden kann. Daneben übernimmt Payone für Händler mit Mandate Manager die elektronische Einverständniserklärung und bietet auch die Erstellung und Archivierung dieser Mandate als PDF an. Payone ermittelt das Fälligkeitsdatum der Forderung, wobei Besonderheiten wie z. B. die vorgeschriebenen Vorlaufzeiten oder internationale Bankfeiertage beachtet werden. Payone ermittelt, ob es sich um eine Erst- oder Folgelastschrift handelt und berechnet die entsprechenden Vorlaufzeiten.
Die Notwendigkeit, die Umstellung auf SEPA bis August zu meistern, ist bei Onlinehändlern selbstverständlich längst angekommen. Mit Payone finden sie nun einen kompetenten Partner auf Payment-Seite, der sie bei diesem Vorhaben nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit der passenden E-Commerce-Lösung unterstützt.
