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Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

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– Die Kurserholung bei deutschen Renten ebbte im November bereits wieder ab. Im ersten Quartal nehmen aufgrund positiver Konjunkturperspektiven und geldpolitischer Unsicherheiten die Rückschlagrisiken voraussichtlich von Neuem zu.

– Verglichen mit früheren Zyklen ist der Kursanstieg bei den führenden Aktienindizes mittlerweile überdurchschnittlich stark. Auch die Bewertungssituation lässt nur noch wenig Luft nach oben. So stoßen die Notierungen, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Konsensschätzungen für die kommenden 12 Monate, inzwischen fast schon an den oberen Rand des langjährigen Bewertungsbandes.

– Mit Blick auf die aktuellen Chance-Risiko-Verhältnisse ist es empfehlenswert, Immobilien leicht über Neutralwert zu dotieren. Aktien und Renten sollten neutral sowie Liquidität untergewichtet werden. Im Fall von Portfolio 5, das keine Immobilien enthält, ist es ratsam, Liquidität in Höhe des Neutralwertes zu halten und Renten leicht unterzugewichten.

– Beim ThomReuters/JefferiesCRB-Index besteht u. E. gegenwärtig eher noch ein Abwärtsrisiko von 5-10 % als signifikantes Aufwärtspotenzial. In besonderem Maße werden von der voraussichtlich nicht mehr so lockeren US-Geldpolitik die Edelmetalle betroffen sein. Gold sehen wir nunmehr zwischen 1.100 und 1.300 $/oz schwanken.

Performance-Rückblick

Die Performance von deutschen Staatsanleihen wies beim jüngsten Einmonatsvergleich ein leichtes Plus auf (iBoxx: +0,5 %). Bei Aktien war das Performance-Bild insgesamt positiv. Dabei schnitten japanische Dividendenpapiere in lokaler Währung am besten ab (+7,1 %), gefolgt von USTiteln (+3,1 %). Euro-Aktien (+0,9 %), Schweizer Valoren (+0,1 %) und britische Werte (-0,8 %) traten mehr oder weniger auf der Stelle. Zuletzt zeigten sich die hier beobachteten Währungen gegenüber dem Euro uneinheitlich, so dass US-Titel und britische Werte auf Platz 1 bzw. Platz 3 vorrücken. Rohstoffe hatten jüngst ein Minus zu verzeichnen (-2,4 %). Gold büßte mit -7,7 % noch deutlich mehr ein. Auf Eurobasis ergeben sich etwas bessere Ergebnisse. Beim Vergleich der bisherigen kumulierten Performance aller hier beobachteten Asset-Klassen auf Eurobasis seit dem Jahresultimo 2012 lagen zuletzt US-Aktien (+25,3 %) vorne, dicht gefolgt von japanischen Dividendenpapieren (+23,7 %).



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