Hagel in bisher unbekannter Dimension
SV SparkassenVersicherung (SV) erhöht Schadenschätzung für den 28. Juli drastisch - Regulierung in vollem Gange
Die SV SparkassenVersicherung (SV) rechnet mittlerweile mit insgesamt 60.000 Gebäudeschäden und einem Schadenaufwand von 260 Millionen Euro für den Hagelsturm vom 28. Juli. Hinzu kommen 3.500 Kfz-Schäden mit einem geschätzten Aufwand von 13 Millionen Euro. „Damit ist es das größte Hagelereignis in der Geschichte der SV und das zweitgrößte in Deutschland nach dem Hagel in München 1984“, so Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, der Vorstandsvorsitzende der SV. Die SV beschleunigt die Abwicklung der Schäden mit mobilen Schadenbüros.
„Die Hagelkörner waren außergewöhnlich groß und schnell, zudem fielen sie in einer bisher nicht dagewesenen Dichte“, sagt Dr. Klaus Zehner, Vorstand Schaden/Unfall der SV, „Die Schäden sind auch deshalb so groß, da eine vergleichsweise wohlhabende und dicht besiedelte Region getroffen wurde, in der entsprechende Werte konzentriert sind.“
Extrem betroffen sind die Landkreise Reutlingen und Tübingen, sowie Göppingen und Esslingen. In Reutlingen und Tübingen hat die SV ergänzend zum Außendienst und zu den Sparkassen drei mobile Schadenbüros eröffnet, um die Hagelschäden möglichst zügig abzuwickeln. Die mobilen Schadenbüros sind Anlaufstellen für Kunden und Regulierer. Hier können die Kunden gerade bei größeren Schäden Unterlagen vorbeibringen, die vor Ort geprüft werden. Vom Schadenbüro aus beauftragt die SV direkt die Gutachter, es werden Vorschusszahlungen sofort angestoßen und Angebote freigegeben. „Dies beschleunigt die Regulierung und entlastet den Außendienst und die Sparkassen“, so Dr. Klaus Zehner.
Wegen der massiven Beschädigungen der Häuser müssen viele Schäden von Fachleuten besichtigt werden. Die SV hat daher ihre Schadenregulierer in der Region zusammengezogen und weitere Unterstützung durch die SV-eigene TaskForce-Organisation mobilisiert. Über 1000 Besichtigungen sind bereits angestoßen. Insgesamt arbeiten derzeit 50 SV-Experten vor Ort mit Hochdruck an der Bearbeitung der Schäden. Trotz Urlaubszeit trifft in der nächsten Woche weitere Verstärkung ein. Unterstützt werden sie von Fachleuten aus der gesamten Organisation der SV, die eine hohe telefonische Erreichbarkeit und professionelle Schadenaufnahme sicherstellen.
Auch die Dachdeckerinnung hat ihre Mitgliedsunternehmen in der Region konzentriert und Verstärkung aus Hessen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen angefordert, um die Häuser schnellstmöglich wieder dicht zu bekommen. Insgesamt sind zur Zeit 80 Dachdeckerunternehmen im Auftrag der SV unterwegs. Dr. Zehner: „Wir sind froh, dass die Zusammenarbeit so reibungslos läuft und unseren Kunden schnell und zuverlässig geholfen werden kann.“ Die SV hat 2012 mit der Dachdeckerinnung in Baden-Württemberg und 2013 mit der Innung in Hessen eine Vereinbarung zur vereinfachten Schadenabwicklung getroffen.
Für beschädigte aber fahrfähige Fahrzeuge werden Sammelbesichtigungstermine von den Hagelteams der SV zentral organisiert und die Kunden darüber informiert. Sollte die Fahrfähigkeit nicht bestehen, erfolgen Einzelbesichtigungen. Alle Besichtigungen werden durch SV-eigene Sachverständige durchgeführt.
Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
SV SparkassenVersicherung
Löwentorstraße 65
70376 Stuttgart
Telefon: +49 (711) 898-0
Telefax: +49 (711) 898-1870
http://www.sparkassenversicherung.de
Weiterführende Links
- Originalmeldung von SV SparkassenVersicherung
- Alle Meldungen von SV SparkassenVersicherung
- [PDF] Pressemitteilung: Hagel in bisher unbekannter Dimension
