Region Hannover leistet Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Klinikums
Schrittweise Aufstockung des Eigenkapitals
Die Region Hannover will die Eigenkapitalausstattung des Klinikums Region Hannover stärken. Ein entsprechendes Konzept haben Regionspräsident Hauke Jagau und die Krankenhausdezernentin der Region Hannover, Andrea Fischer, am Dienstag (23.4.) den Vorsitzenden der in der Regionsversammlung vertretenen Fraktionen vorgeschlagen.
„Die Region Hannover ist Eigentümerin und verlässliche Partnerin des Klinikums zugleich“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. „Deshalb wollen wir unseren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Klinikums leisten.“ Vorgesehen ist, das Eigenkapital des Unternehmens in zwei Stufen zu erhöhen. Zunächst soll das im Jahr 2012 entstandene Defizit in Höhe von voraussichtlich 14,9 Millionen Euro abgedeckt werden. Über den Vorschlag entscheidet am 14. Mai die Regionsversammlung. Anschließend empfiehlt Jagau der Regionsversammlung am 25. Juni, die mittelfristige Erhöhung des Eigenkapitals des Klinikums zu beschließen.
„Beide Schritte führen im Ergebnis dazu, das Unternehmen kapitalseitig wirksam zu stabilisieren“, so Jagau. Der Regionspräsident machte zugleich deutlich, dass die Region als Gesellschafterin Gegenleistungen für ihr Engagement erwartet: „An die schrittweise Aufstockung des Kapitals knüpfen wir die Bedingung, dass das Klinikum notwendige Maßnahmen zur Konsolidierung angeht und erfolgreich umsetzt.“
„Die Geschäftsführung des Klinikums ist in der Pflicht, jetzt sehr kurzfristig das bereits angekündigte Konsolidierungsprogramm vorzulegen“, sagte Regionsdezernentin Andrea Fischer. „Nur so schaffen wir eine Grundlage für die anstehenden Erörterungen in den zuständigen Gremien.“
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