FX Daily
Aktienmärkte in Asien tendieren freundlich - Brent-Öl pendelt um 100 USD/Fass / Kuroda (BoJ): Geldpolitische Lockerung zielt nicht auf Yen-Wechselkurs
Die neue Woche startet bezüglich der Datenveröffentlichungen verhalten und einzig die USImmobilienverkaufszahlen werden heute für Aufmerksamkeit sorgen. Die Indikationen sind nicht eindeutig. So gab das Stimmungsbarometer der Branche, der NAHB-Index zuletzt einige Monate in Folge nach. Dagegen stieg der MBA-Hypothekenmarktindex an und auch die Hausverkäufe in Kalifornien weisen im Monatsvergleich ein kleines Plus auf. Eine etwa auf dem Vormonatsniveau liegende Verkaufsaktivität ist daher wahrscheinlich. Im Verlauf der Woche stehen in den USA aber mit den Durable Goods Orders und dem BIP-Wachstum des ersten Quartals ungleich wichtigere Daten im Kalender. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter stehen wie immer unter dem Eindruck der Flugzeugverkäufe. Boeing meldet ein im Vergleich zum Februar deutlich verringerte Bestellvolumen, was dazu führen wird, dass der Gesamtwert der Aufträge um über 3 % nachgeben wird. Im Vormonat hatte Boeing noch für ein kräftiges Gesamtplus von revidiert 5,6 % gesorgt. Aufgrund der zuletzt sehr ausgeprägten Volatilität der Flugzeugbestellungen richtet sich das Augenmerk auf die Kategorien Kapitalgüterbestellungen und Bestellungen ohne Transportsektor. Für beide sind die Indikationen nach den schwachen Vormonatswerten leicht positiv, sodass insgesamt der konjunkturelle Pessimismus nicht verstärkt werden sollte. Zudem steht das BIPWachstum des ersten Quartals zur Veröffentlichung an. Insbesondere der überraschend feste Konsum und auch eine Erholung im Lageraufbau sollten positive Wachstumsbeiträge geliefert haben. Gegenüber der Konsensschätzung von annualisiert 3,0 % VQ scheint sogar positives Überraschungspotenzial zu bestehen. In Europa werden wichtige Stimmungsindikatoren bekannt gegeben. Zuvorderst sind die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes zu nennen. Zuletzt hatten die Stimmungsbarometer sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungsgewerbe per saldo enttäuscht. Erste Umfragen unter Finanzmarktteilnehmer zeugten ebenfalls von wirtschaftlichen Sorgen und so sind vor allem die jüngsten Anstiege der OECD-Frühindikatoren auf der Habenseite zu verbuchen. Die Erwartungen für die PMIs sollten dennoch nicht zu hoch gesteckt werden. Ähnliches gilt auch für den ifo-Geschäftsklimaindex. Vor allem die ZEW-Umfrage ist als negative Indikation zu werten. Einen Einbruch des ifo-Indexes erwarten wir jedoch nicht.
EUR-USD: Der Euro hat sich nochmals erholt, konnte sich so zum Wochenauftakt aber nicht oberhalb der Marke von 1,31 festsetzen. Technische Indikatoren wie MACD und DMI sind auf Tagesbasis weiterhin als unterstützend zu werten. Allerdings erwies sich die Anstiegsdynamik in der letzten Woche als unzureichend und der erneute Rückfall unter die 100-Tagelinie ist kritisch zu beurteilen. Hürden zeigen sich bei 1,3157 (100-Tagelinie) und am Vorwochenhoch bei 1,3204. Darüber dürfte Raum entstehen bis 1,3319 (markantes Hoch) oder 1,3343 (61,8 %-Retracement) der Euro-Kursschwäche seit Februar. Trading-Range: 1,2968 – 1,3154.
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