FX Daily

Bombenanschläge bei Boston-Marathon, US-Regierung soll Tat als Terroranschlag einstufen / China: Moody's senkt Ausblick auf "stabil" von "positiv", Rating bei "Aa3" bestätigt

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Heute steht mit dem ZEW-Index eine wichtige deutsche Stimmungsumfrage zur Veröffentlichung an. Neben zum Teil enttäuschenden Konjunkturzahlen spricht die schwache sentix-Umfrage für einen deutlichen Rückgang. Im Vormonat überraschte die ZEW-Umfrage mit einem Anstieg auf 48,5 Punkte – trotz der Turbulenzen um Italien und Zypern. Im Gegensatz dazu hatte sich das ifo- Geschäftsklima bereits abgekühlt und die deutschen Konjunkturerwartungen gedämpft. Auch vor diesem Hintergrund zeichnet sich bei dem heutigen ZEW-Konjunkturausblick eine Korrektur ab, wobei die Konsensschätzung von 41,0 Punkten unterschritten werden könnte. Auch für den ZEWSaldo der Konjunkturlage sollten die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden. Während Stimmungswerte einen hohen Markteinfluss haben, spielt das Thema Inflation in der Eurozone derzeit eine eher untergeordnete Rolle. Erste Schätzungen auf Basis wichtiger Euroländer signalisieren eine Jahresrate von unverändert 1,7 %. Marktbewegenden Einfluss haben die endgültigen Preiszahlen aber nicht. Auf etwas höheres Interesse stoßen die US-Verbraucherpreise, bei denen sich ein nachlassender Preisdruck abzeichnet. Darauf weisen die Import- und Erzeugerpreise hin. Auch mit Blick auf die nächsten Wochen sprechen die weiter sinkenden Rohstoffpreise für eine disinflationäre Entwicklung. Daher ergibt sich für die US-Notenbank kein unmittelbarer Handlungsdruck, von ihrer expansiven Geldpolitik abzurücken – unabhängig robust zu erwartender Bau- und Produktionszahlen. Bei Letzteren liefert der Index der geleisteten Arbeitsstunden eine positive Indikation. Überraschungspotenzial auf der Oberseite sehen wir aber nicht.

EUR-USD: Der Euro ist zunächst daran gescheitert, die bei 1,3151 verlaufende 100-Tagelinie zu überwinden. Daraufhin hat sich eine schwächere Tendenz durchgesetzt. Heute könnte eine enttäuschende ZEW-Umfrage belasten. Unabhängig davon bleibt das technische Bild konstruktiv, solange das 38,2 %-Retracement der jüngsten Aufwärtsbewegung bei knapp 1,2990 nicht unterschritten wird. Wir gehen davon aus, dass es nach einer kurzzeitigen Schwächephase zu erneuten Kursgewinnen kommen kann. Wichtige Widerstände lokalisieren wir im Bereich der letzten Hochs und der 100-Tagelinie (1,3138/51) sowie um 1,3170. Trading-Range: 1,3000 – 1,3150.%



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
Landesbank Hessen-Thüringen
Neue Mainzer Straße 52-58
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (69) 9132-01
Telefax: +49 (69) 2915-17
http://www.helaba.de

Ansprechpartner:
Ulrich Wortberg
+49 (69) 913218-91



Weiterführende Links

Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die Huber Verlag für Neue Medien GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die Huber Verlag für Neue Medien GmbH gestattet.

Comments are closed.