Matschie begrüßt fraktionsübergreifenden Antrag zur Klassik Stiftung Weimar / Bund soll sich stärker an Finanzierung beteiligen

Pressemeldung der Firma Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, begrüßt den fraktionsübergreifenden Antrag, mit dem alle Fraktionen auf dem kommenden Landtagsplenum den Bund zur Aufstockung seiner Gelder für die Klassik Stiftung Weimar auffordern wollen. „Es ist gut, dass die Parlamentarier hier geschlossen an einem Strang ziehen“, so Matschie. Die gegenwärtige Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Land bis 2016 sieht einen Anteil des Bundes und des Freistaats Thüringen von jeweils 45 Prozent vor. Das entspricht derzeit einer Summe von jeweils rund 10,1 Millionen Euro. Die restlichen 10 Prozent entfallen auf die Stadt Weimar.

Matschie unterstreicht: „Schon 2012 hat sich gezeigt, dass wir einen Mehrbedarf haben, weshalb das Land 500.000 Euro zusätzlich zur Verfügung stellte. Der Bund hat nachgezogen. Für 2013 haben wir noch einmal 750.000 Euro zusätzlich und für das kommende Jahr 500.000 zusätzlich in den Haushalt eingestellt. Jetzt müssen wir die Finanzierung insgesamt auf eine neue solide Grundlage stellen. Der Bund muss sich stärker einbringen und sollte seinen Finanzierungsanteil auf mehr als 50 Prozent aufstocken. Die Klassik Stiftung gehört zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen ganz Deutschlands. Deshalb steht die Bundesregierung hier auch besonders in der Pflicht.“

Matschie begründet den finanziellen Mehrbedarf der Stiftung neben den allgemeinen Kostensteigerungen mit neu in Betrieb zu nehmenden Bereichen der Klassik Stiftung. Dazu gehören das Bauhaus-Museum und das Museumsdepot. Auch das Schloss habe nach dem Umbau nicht mehr nur Verwaltungs-, sondern eine zentrale Museumsfunktion. Außerdem habe die Umsetzung des Gutachtens des Wissenschaftsrats mit einer Stärkung der wissenschaftlichen Arbeit der Klassik Stiftung einen erhöhten Finanzbedarf zur Folge.

„Thüringen stellt sich dieser Verantwortung und gibt mehr Geld, doch sind wir bei zurückgehenden Landeshaushalten an der Grenze unserer Möglichkeiten angekommen. Der Bund muss sich seiner Verantwortung für Deutschlands zweitgrößte Kulturstiftung stärker als bisher stellen“, fordert Matschie.



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