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Chinesische Januar-Außenhandelszahlen überraschen auf der Oberseite: Exporte +25,0 %, Importe +28,8 % / Zahlen allerdings durch Feiertage verzerrt

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Die Europäische Zentralbank hat die Politik der ruhigen Hand fortgesetzt und sowohl das Leitzinsniveau als auch die Haltung zu den außergewöhnlichen Refinanzierungsgeschäften unverändert gelassen. Zudem gab es im Verlauf der Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi keine konkreten Hinweise auf baldige Zinssenkungen. So betonte der EZB-Chef, dass sich die Finanzierungsbedingungen in der Eurozone weiter angeglichen hätten und verbesserte Stimmungsindikatoren das Szenario einer allmählichen Stabilisierung der wirtschaftlichen Aktivität bestätigten. Bezüglich der jüngst dominierenden Themen im Zusammenhang mit der Rückführung der Überschussliquidität – Eurowechselkurs und Geldmarktkurve – gab es keine Hinweise darauf, dass sich die Notenbanker im Euro Tower bereits unter Druck gesetzt fühlen. Die Entwicklungen werden aber im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Geldpolitik beobachtet.

Datenseitig stehen heute Veröffentlichungen der zweiten Reihe an, die aber dennoch nicht unerwähnt bleiben sollten. Zu Beginn richtet sich der Blick auf die deutschen Außenhandelszahlen. Nach den schwachen Werten des Novembers wird mit einer leichten Erholung im Schlussmonat des letzten Jahres gerechnet. Ähnliches zeigte sich bereits bei den Produktionszahlen. Vor dem Hintergrund der in der nächsten Woche anstehenden BIP-Daten in Deutschland ist nicht uninteressant zu sehen, ob der Import ebenfalls und möglicherweise deutlicher zulegen konnte. In Europa richtet sich die Aufmerksamkeit zunächst auf das Geschäftsvertrauen, das von der Bank von Frankreich (BdF) ermittelt wird. Zuletzt hatten die französischen PMIs klar enttäuscht und ein Rücksetzer beim BdF-Index könnte die französische Wirtschaft weiter ins Hintertreffen kommen lassen. Die italienischen Produktionszahlen werden ebenfalls Beachtung finden, denn in Spanien und Deutschland gab es im Dezember leichte Erholungen und eine Bestätigung dessen in Italien würde das zuletzt positive Sentiment in der Eurozone untermauern.

EUR-USD: Der Euro kam im Verlauf der EZB-Pressekonferenz deutlich unter Druck. Die Äußerungen des EZB-Chefs mündeten offensichtlich in verstärkten Zinssenkungserwartungen, die wir allerdings nicht teilen. Wir rechnen im März erneut mit unveränderten Leitzinsen. Der Hinweis Draghis, die EONIA-Schwankungen nicht überzuinterpretieren, fand keinen Nachhall im Markt. Technisch trübt sich das Umfeld derweil ein, wobei zu beachten ist, dass auch das 38,2 %- Retracement bei 1,3439 unterschritten wurde. Wochentechnik und DMI sind aber noch leicht unterstützend zu werten. Trading-Range: 1,3350 – 1,3480.



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