USA: Beige Book konstatiert mäßig bis moderates Wachstum, Lage am Arbeitsmarkt kaum verändert, Sorgen über Fiskalpolitik als Wachstumsbremse
Asmussen (EZB) sieht im Euroraum keinerlei Anzeichen eines Preisanstiegs
Die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, die noch zu Beginn des neuen Jahres gestiegen war und zu einer Befestigung des Euros führte, hat sich inzwischen leicht gelegt. Grund für übertriebenen Konjunkturpessimismus gibt es unserer Einschätzung nach aber nicht. So haben in den USA die Einzelhandelsumsätze auf eine robuste Konsumtätigkeit aufmerksam gemacht und auch die Produktionszahlen konnten den zweiten Monat in Folge zulegen. Enttäuscht hat allerdings die Industriestimmung der Region New-York. Heute steht mit dem Philadelphia-Fed-Index ein weiterer Stimmungsindikator des laufenden Monats zur Veröffentlichung an. Im Vormonat hatte sich der Index deutlich befestigt und auch die Teilbefragungen fielen überwiegend freundlich aus. Daher sollte eine Konsolidierung nicht überraschen. Demgegenüber werden die Bauzahlen das Bild einer trendmäßigen Erholung des Sektors voraussichtlich bestätigen. Auf Interesse stoßen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, denn sie liefern wichtige Informationen über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt. Werte um die erwarteten 365 Tsd. sprechen für einen moderaten Aufbau neuer Stellen; sie schüren aber keine Spekulationen über ein vorzeitiges Ende der Anleihekäufe der US-Notenbank. Unlängst sprach der Präsident der Notenbank von Boston, Rosengren, davon, dass die Fed an ihrem QE3-Programm festhält, solange sich der Arbeitsmarkt nur nach und nach erholt. Heute steht eine Rede vom Atlanta-Fed-Präsidenten Lockhart auf der Agenda. Dieser hat bis zuletzt das Anleihekaufprogramm unterstützt, und auch heute dürfte er daran wohl keinen Zweifel aufkommen lassen.
EUR-USD: Der Euro hat einen Teil seiner erzielten Kursgewinne abgegeben und im Tief bei 1,3256 notiert. Bei den Verlusten handelt es sich aber nur um eine Korrektur innerhalb des intakten Aufwärtstrendkanals. Da zudem das 38,2 %-Retracement des jüngsten Anstiegs bei 1,3249 einem Test standgehalten hat, bleibt der Ausblick konstruktiv. Die nächsten Widerstände sind bei 1,3404 und 1,3486 anzutreffen. Wichtige Unterstützungen lokalisieren wir bei 1,3249, 1,3152 und 1,2998. Trading-Range: 1,3220 – 1,3380.
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