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Globale Aktienmärkte zeigen sich zu Wochenbeginn überwiegend schwach / Ölpreis (LCF) behauptet sich weiter über 93 USD/Fass

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Heute stehen Konjunkturzahlen zur Veröffentlichung an, die von ihrer Wichtigkeit eher der zweiten Reihe zuzuordnen sind. Dennoch dürften die deutschen Auftragseingänge mit Interesse verfolgt werden, denn sie liefern Hinweise auf die Produktionsentwicklung und geben Antworten auf die Frage, wie schwierig das Schlussquartal 2012 tatsächlich gewesen ist. Im Oktober ist es nach zwei Rückgängen in Folge zu einem deutlichen Auftragsanstieg gekommen, wodurch Sorgen vor einer Rezession gedämpft wurden. Positiv hervorzuheben war vor allem die Tatsache, dass der kräftige Anstieg weniger auf Großaufträgen basierte. Grund zur Euphorie gibt es unserer Einschätzung nach aber nicht. Das wirtschaftliche Umfeld ist noch immer schwierig und im November dürfte es bei den Auftragseingängen zu einer Korrektur gekommen sein. Enttäuschungspotenzial gegenüber der bei -1,4 % VM liegenden Konsensschätzung machen wir aber nicht aus, sodass Spekulationen über eine anstehende EZB-Zinssenkung am Donnerstag nicht forciert werden. Dafür spricht auch das europäische Wirtschaftsvertrauen, das im Dezember wegen der zum Teil verbesserten nationalen Stimmungsindikatoren wohl leicht zugelegt haben wird.

In den USA stehen mit dem NFIB-Mittelstandsbarometer und dem TIPP-Index ebenfalls Stimmungswerte auf dem Programm, die von nachrangigem Interesse sind. Letzterer liefert Hinweise auf das Michigan Sentiment. Marktbewegenden Einfluss erwarten wir von den Zahlen nicht.

EUR-USD: Der Juli-Aufwärtstrend ist noch nicht außer in Gefahr. Indikatoren wie MACD und Stochastic richten sich unterhalb ihrer Signallinie gen Süden. Auf der Habenseite kann aber verbucht werden, dass die Trendlinie noch nicht unterschritten wurde, dass der DMI noch kein Verkaufssignal generiert hat und dass das 61,8 %-Retracement bei 1,3041 schlusskursbestätigt nicht unterschritten wurde. Die Unterstützung zwischen 1,2980 und 1,3000 ist derzeit entscheidend.

Trading-Range: 1,3065 – 1,3174.



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