FX Daily
Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen
Obwohl die erste Woche des neuen Jahres ein kurze sein wird, stehen wichtige Datenveröffentlichungen im Kalender. Heute geben die Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes den Auftakt. Die Vorabschätzungen der Industrie-PMIs in der Eurozone zeigten ein gemischtes Bild. In Frankreich verbesserte sich der Wert, in Deutschland gab es einen unerwarteten Rücksetzer. Mit Spannung wird daher beobachtet, wie sich die Stimmung in den beiden großen Peripherieländern entwickelt. Spanien scheint sich aus dem Tief herauszuarbeiten, während in Italien zuletzt die Zahlen nicht überzeugten. Auch in den USA steht der Einkaufsmanagerindex (ISM) der Industrie im Mittelpunkt des Interesses. Die Fiskal-Cliff-Debatte könnte belastet haben, jedoch sackte der Wert bereits im November deutlich ab. Vor dem Hintergrund des positiven Philly-Fed-Indexes sehen wir Chancen auf eine Stabilisierung. Mithin bliebe ein Rezessionssignal für die US-Industrie aus. Des Weiteren werden in dieser Woche die Service-PMIs veröffentlicht. Bei den Vorabschätzungen sticht Deutschland deutlich positiv hervor. Insofern könnte sich hier eine Abwärtsrevision ergeben. Auch hier dürfte sich die Aufmerksamkeit aber auf Italien und Spanien richten.
Am Freitag werden die US-Arbeitsmarktzahlen von Interesse sein. Eine Fortsetzung der moderaten Beschäftigungszuwächse ist zu erwarten und so sehen wir aktuell kein Potenzial für größere Überraschungen. Die Arbeitslosenquote könnte nach dem deutlichen Rückgang in den Letzten Monaten zwar leicht ansteigen, die mittelfristigen Perspektiven sind aber weiter positiv, sodass wir im Trend von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit ausgehen.
EUR-USD: Das technische Umfeld ist trotz der Konsolidierung zur Jahreswende als konstruktiv zu werten. Noch immer hält sich der Euro oberhalb der 2011er Trendlinie. Datenseitig erwarten wir heute zudem keinen Gegenwind für den Euro und so bleiben Chancen auf eine weitere Befestigung gewahrt. Zudem werden die Nachrichten aus den USA die Risikoaversion zurückdrängen und den Euro unterstützen. Trading-Range: 1,3172 – 1,3381.%
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