FX Daily

Wall Street zeigt sich freundlich, Asiens Aktienmärkte gemischt / S&P stuft Griechenland aufgrund des Anleiherückkaufs auf "teilweisen Zahlungsausfall" herab / Nach erfolgreichem Rückkauf ist aber Rückstufung auf CCC möglich

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen heute die Zentralbankratssitzungen in der Eurozone und Großbritannien. Eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank erwarten wir jedoch nicht, denn eine solche ist jüngst nicht vorbereitet worden. Den Spielball sehen die Notenbanker, nach der erklärten Bereitschaft, den Reformprozess durch Anleihekäufe (OMT) zu unterstützen, unverändert bei den Regierungen der Euroländer. Die EZB stellt zudem ihre neuen Projektionen zu Wachstum und Inflation vor. Marktteilnehmer werden vermutlich mehrheitlich auf die Wachstumszahlen achten, da Inflationssorgen für das Jahr 2013 nicht vorhanden sind und die Preisentwicklung insofern kein kritischer Faktor für die Geldpolitik der nächsten Monate sein wird. Die Projektionen zum Wachstum des nächsten Jahres wurden im September bereits reduziert von durchschnittlich +1,0 % gg. VJ auf +0,5 % gg. VJ. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die durchschnittliche Erwartung der EZB-Mitarbeiter nochmals geringer ausfällt. Zuletzt sichtbare Stimmungsverbesserungen der Industrie sollten das Abwärtsrisiko allerdings begrenzen. Eine unveränderte geldpolitische Ausrichtung erwarten wir auch von der Bank von England. Eine Ausweitung des Anleihebestandes der BoE ist im nächsten Jahr zwar nicht auszuschließen, unmittelbar erwarten wir dies jedoch nicht. In den USA stehen Stimmungsindikatoren der zweiten Reihe auf der Agenda und die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken beständig von den durch Sandy erhöhten Niveaus. Eine Entwicklung, die sich fortsetzen dürfte. Dennoch zeigen die Zahlen der letzten Wochen, dass per saldo mit einem verringerten Stellenaufbau im November zu rechnen ist.

EUR-USD: Zunächst ist der Versuch, den langfristigen Abwärtstrend (1,3126) nach oben zu verlassen, gescheitert und Gewinnmitnahmen prägten das Bild. Im Tageschart sind die Indikatoren wie MACD und DMI aber noch immer im Kauf. Auch die Wochentechnik ist konstruktiv und so bleiben die Chancen auf eine neuerliche Befestigung gewahrt. Außerdem wird die EZB dem Euro heute keinen Gegenwind bescheren. Sollte es dem Euro im verbleibenden Wochenverlauf dennoch nicht gelingen, die Hürde bei 1,3126 zu nehmen, drohen Rücksetzer bis 1,30 und 1,2949. Letztere Marke repräsentiert das 38,2 %-Korrekturlevel des jüngsten Euro-Anstiegs. Trading- Range: 1,3015 – 1,3141.



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