Strategiereport
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– Geringer Inflationsdruck erlaubt es den Notenbanken, ihre lockere Geldpolitik fortzuset-zen. Die EZB wird den Leitzins jedoch vermutlich bei 0,75 % festzurren und sich auf den Aufkauf von Staatsanleihen krisengeschüttelter Peripherieländer der Eurozone konzent-rieren. Da sich die Konjunkturperspektiven u. E. gleichzeitig tendenziell verbessern, dro-hen deutschen Staatsanleihen wohl Kursverluste.
– Für Aktien ist die aktuelle Phase die beste Zeit im Konjunkturzyklus. Zwar haben Divi-dendentitel diesmal etwas früher begonnen, auf eine Konjunkturerholung zu setzen. Die nach wie vor niedrige Bewertung und die Marktpsychologie sprechen dennoch für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.
– Mit Blick auf die aktuellen Chance-Risiko-Verhältnisse ist es empfehlenswert, Immobi-lien deutlich und Aktien leicht überzugewichten sowie Liquidität neutral zu gewichten und Renten unterzugewichten bzw. deutlich unterzugewichten. In Portfolio 5, das keine Immobilien enthält, sollte Liquidität deutlich übergewichtet werden.
– Bei Rohstoffen wird die Talsohle aus fundamentalen Gründen wahrscheinlich zumeist erst im kommenden Jahr ausgelotet. Die mit der Wahl Obamas gesicherte Fortsetzung der extremen US-Geldpolitik hält die Anleger bei Edelmetallen zwar voraussichtlich bei Laune, für große Sprünge dürfte es aber nicht reichen.
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