FX Daily

Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Wall Street schließt mit Verlusten.

Asiens Aktienmärkte zeigen sich zum Wochenschluss gemischt – Hoffnungen auf geldpolitische Lockerung treiben Kurse in Japan.

Die gestern veröffentlichten BIP-Wachstumszahlen in Europa fielen letztlich nicht so schwach aus wie befürchtet. Von einer Trendwende zu sprechen wäre gleichwohl verfrüht. Immerhin können die Peripherie-Länder in einem Bereich der wirtschaftlichen Aktivitäten Erfolge vorweisen: beim Außenbeitrag. Zwar ist die Importnachfrage wegen der allgemeinen Strukturanpassung und Finanzierungsschwierigkeiten gesunken, die Exportzahlen in Spanien und Italien können aber per saldo überzeugen. Insofern sollten die heutigen Handelsbilanzzahlen in Italien und für die gesamte Eurozone daraufhin untersucht werden, ob sich diese positiven Entwicklungen fortsetzen.

In den USA richtet sich das Interesse auf die Produktionszahlen des Monats Oktober. Die Angabe zur Industrieproduktion basiert zu einem wesentlichen Teil auf der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden. Diese hatte im Oktober leicht zugelegt, weshalb ein moderates Produktionsplus möglich erscheint. Auch in diesen Daten ist aber ein erheblicher Unsicherheitsfaktor enthalten, denn vor allem die Versorgerproduktion an der Ostküste ist am Monatsende wegen des Wirbelsturmes gestört worden. Die Risiken für die Produktionsprognose liegen daher auf der Unterseite.

EUR-USD: Die Gemeinschaftswährung hat sich nochmals gut behauptet, obwohl die Aktienmärkte unter Druck standen. Sehr erfolgreiche Emissionen der Euro-Länder in den letzten Tagen haben anscheinend die Euro-spezifische Risikoaversion gesenkt. Aus technischer Sicht ist dies aber noch kein Befreiungsschlag, denn MACD und DMI stehen im Tageschart noch immer im Verkauf. Da der ADX aber ansteigende Werte missen lässt, ist von einer Beschleunigung des Abwärtstrends noch nichts zu sehen. Auch die Drehbewegung des Stochastic im überverkauften Bereich ist zu erwähnen. Aktuell hat sich zwischen 1,2661 und 1,2790 eine Stabilisierungszone etabliert. Dennoch erscheint uns die 100-Tagelinie bei 1,2647 als wichtigste Haltemarke. Trading-Range: 1,2690 – 1,2810.

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