FX Daily

China: HSBC-Einkaufsmanagerindex Oktober steigt auf 49,5 von 47,9; CFLPEinkaufsmanagerindex legt auf 50,2 von 49,8 zu / Asiens Aktienmärkte überwiegend freundlich, EUR-USD kaum verändert bei 1,2960

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Fast ausschließlich US-Datenveröffentlichungen ziehen heute das Interesse der Marktteilnehmer auf sich. Die europäischen PMIs des Verarbeitenden Gewerbes stehen feiertagesbedingt erst morgen auf der Agenda. Heute steht der Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes (ISMIndex) in den USA im Mittelpunkt. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer ist verhalten und vor dem Hintergrund der durchwachsen ausgefallenen regionalen Industrieumfragen der letzten Woche erscheint dies realistisch. Wie bereits im gestrigen Daily ausgeführt, rechnen wir nicht mit einem belastenden Einfluss des Wirbelsturms “ Sandy“, denn die ISM-Datenerhebung sollte bereits vor der Ankunft des Sturmes abgeschlossen gewesen sein.

Noch vor dem ISM-Index sind die Arbeitsmarktindikatoren zu beachten. Neben der wöchentlichen Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stehen heute auch die Challenger Layoffs (Entlassungsankündigungen) und der ADP-Report zur Veröffentlichung an. Vor allem letzterer gibt einen wichtigen Hinweis auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht. Bisher halten wir die Erwartung moderater Stellenzuwächse von 100 Tsd. bis 150 Tsd. für angemessen. Des Weiteren wird heute das Conference-Board-Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Eigentlich stand die Veröffentlichung am Dienstag im Kalender, wurde wegen des Sturms an der Ostküste der USA aber verschoben. Eine Stimmungsaufhellung im Monatsvergleich ist zu erwarten, denn andere Verbraucherumfragen, wie beispielsweise das Michigan Sentiment, haben im Oktober deutlich zugelegt.

EUR-USD: Zunächst hatte sich die Risikoaversion zurückgebildet und den Euro bis 1,3023 aufwerten lassen. Unter anderem machen wir dafür das geringere Haushaltsdefizit in Spanien verantwortlich. Die Tagestechnik bleibt ungeachtet dessen geprägt von Indikatoren, wie MACD und Stochastic, die unterhalb ihrer Signallinien liegen. Demgegenüber zeigen sich beim Blick auf die Wochentechnik unterstützende Signale. Die Trendfolger sind im Kauf und auch die Oszillatoren sprechen einer weiteren Befestigung nicht entgegen. Jenseits des gestrigen Hochs findet sich die nächste Hürde bei 1,3084. Entscheidend sind aber nach wie vor die großen Hindernisse bei 1,3141, bei 1,3172 sowie der langfristige, im Frühjahr 2011 etablierte Abwärtstrend (1,3223). Trading- Range: 1,2880 – 1,3070.



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