EZB-Präsident Draghi verteidigt geplante Anleihekäufe: „Das größte Risiko ist nicht das Handeln, sondern nichts zu tun.“

Wall Street schließt trotz robuster Konjunkturdaten im Minus / Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Konjunkturelle Datenschwergewichte sind zur Wochenmitte nicht zu erwarten. Diesbezüglich wird es erst morgen wieder spannend, wenn in den USA die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter zur Veröffentlichung anstehen. Die Augustzahlen dürften dabei maßgeblich von den sehr schwachen Boeing-Flugzeugbestellungen geprägt sein.

Nachdem sich das französische Wirtschaftsvertrauen gestern stabil bei 90 Punkten zeigte, steht heute die Umfrage unter den Verbrauchern im Kalender, die ebenfalls vom INSEE erhoben wird. Die französischen Konsumenten zeigten sich zuletzt wieder etwas skeptischer bezüglich der wirtschaftlichen Aussichten. Es bleibt abzuwarten, ob die jüngste EZB-Sitzung hier zu einer Entspannung beitragen konnte. In Deutschland werden heute erste Informationen zur Entwicklung der Konsumentenpreise im September veröffentlicht. Erwartet wird ein Rückgang der Teuerungsrate auf +2 % nach +2,1 % im August, sodass keine Inflationssorgen aufkommen dürften.

In den USA sind heute lediglich die Zahlen zu den Neubauverkäufen im August von Interesse. Der Konsens erwartetet einen leichten Anstieg auf 380 Tsd. verkaufte Einheiten, was einem Vormonatsplus von 2,2 % entspräche. Damit würden die Neubauverkäufe der leicht freundlichen Tendenz der Eigenheimverkäufe folgen, die im Berichtsmonat ebenfalls mit einem ordentlichen Anstieg um 7,8 % aufwarten konnten. Der Bausektor arbeitet sich somit Schritt für Schritt aus der Talsohle heraus, die ihre Tiefpunkte von Mai 2010 bis Februar 2011 erreichte. Damals wurden bei den Neubauverkäufen im Durschnitt nur 295 Tsd. verkaufte Einheiten registriert. Größeren Markteinfluss erwarten wir von den heutigen Zahlen aber nicht, denn die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sektors ist inzwischen gesunken.

EUR-USD: Der Euro hat in den letzten Tagen eine idealtypische Korrekturbewegung vollzogen, was an den fallenden Hoch- und Tiefkursen abzulesen ist. Hinzu kommt, dass im Bereich von 1.2880 eine wichtige Supportmarke aktuell getestet wird. Eine deutliche Aufwärtsbewegung wäre erst mit einem nachhaltigen Wiederanstieg über die 1.2980 – 1.2998er-Zone zu erwarten. Unterstützung von der Datenseite dürfte der Euro hierfür heute aber nicht bekommen. Trading-Range: 1,2827 – 1,2971.

Ihr Floor Research

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