FX Daily

USA: Kfz-Gesamtabsatz steigt im Juni stärker als erwartet auf 14,05 Mio. verkauften Einheiten / IWF-Chefin Lagarde rät EZB zu verstärkten Anleihekäufen anstelle einer Zinssenkung / China: HSBC-Service-PMI sinkt im Juni auf 52,3 von 54,7

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Heute ist Einkaufsmanagertag, Teil 2. In der Eurozone richtet sich die Aufmerksamkeit erneut auf die Veröffentlichungen in Spanien und Italien. Die Vormonatswerte liegen auf Rezessionsniveau und angesichts der Schuldenkrise ist nicht mit einer deutlichen Erholung zu rechnen. Eine Stabilisierung wäre schon ein Erfolg. Für die Werte in Frankreich, Deutschland und der Eurozone gab es bereits Vorabschätzungen. Nachdem die Industrie-PMIs mit den endgültigen Daten etwas besser ausgefallen waren als zuvor geschätzt, dürfte unter den Marktteilnehmern eine ähnliche Erwartung wohl auch für die Service-PMIs vorherrschen. Die Konsensschätzung geht dagegen nicht von einer Revision aus. In den USA bleibt es heute ruhig, denn wegen des Unabhängigkeitstages sind die Märkte geschlossen und es werden keine Daten veröffentlicht. Der ISM-Serviceindex steht daher erst morgen im Kalender.

EUR-USD: Der Euro zeigt sich erneut schwächer. Vor dem Hintergrund des amerikanischen Feiertages rechnen wir heute nicht mit starken Impulsen. Das technische Bild ist zudem wenig verändert und so bleiben mittelfristige Risiken erhalten, während auf täglicher Basis kleinere Erholungen möglich erscheinen. Der entscheidende Widerstand bei 1,2748 ist aber noch weit entfernt. Auf der Unterseite ist die Zone knapp oberhalb von 1,24 zu erwähnen, auch zu dieser hat der Euro aktuell einen ausreichenden Sicherheitsabstand. Trading-Range: 1,2500 – 1,2680.

EUR-JPY: Der Wochenchart offenbart die Misere des Euros. Seit 2009 ist ein Abwärtstrendkanal etabliert und MACD sowie DMI sind auf dieser Basis im Verkauf. Mittelfristig sind Kursverluste nicht auszuschließen. Die Tagestechnik hat seit Anfang Juni aber aufgehellt und kurzfristig sind steigende Kurse möglich. Entscheidend für den näheren Ausblick ist die Marke von 101,64. Das 38,2 %-Retracement wurde bereits getestet und ein Sprung darüber eröffnet Raum bis in die Zone um 105,50.

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