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Moody's: Spanien könnte in drei Monaten auf Junk-Niveau herabgestuft werden / Aktienmärkte: Negative US-Vorgaben; Asien gemischt aber wenig verändert

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Das Interesse richtet sich heute auf die Inflationsentwicklungen. Nachdem im Herbst 2011 deutlich wurde, dass das zyklische Hoch der Inflationsraten rund um den Globus überschritten wurde, haben sich Inflationssorgen allmählich zurückgebildet und das Thema hat etwas an Bedeutung verloren. Dennoch sind die Daten nicht ganz unerheblich, denn letztlich eröffnen sinkende Inflationsraten den Zentralbanken der Welt die Möglichkeit, eine aktivere Rolle in der Konjunkturpolitik zu spielen. Dies gilt kurzfristig nicht so sehr für die Europäische Zentralbank, sondern viel mehr für die People’s Bank of China. Diese hatte jüngst die erste Zinssenkung bekanntgegeben und wir erwarten, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik im Lauf der nächsten Monate zu beobachten ist. Die Notenbanken der USA und des Vereinigten Königreiches haben sich derweil alle Optionen offen gehalten, ungeachtet der Quasi- Nullzinspolitik, weitere mengenmäßige Lockerungen zu beschließen. Bei den heutigen Datenveröffentlichungen wird sich unseres Erachtens der Trend fallender Inflationsraten fortsetzen. In der Eurozone signalisierte dies bereits die Schnellschätzung der Teuerungsrate von 2,4 % im Mai nach 2,6 % im April. Diese Zahl dürfte bestätigt werden. In den USA sind die Vorgaben ebenfalls freundlich. Insbesondere die Verringerung der Energiepreise wirkt dämpfend auf den Konsumentenpreisindex. Die Inflation könnte so unter die 2 %-Marke sinken und zudem geringer ausfallen als erwartet. Die weit verbreiteten Erwartungen einer neuen Runde der quantitativen Lockerung (QE3) werden per saldo nicht geschmälert. Sollten zudem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe andeuten, dass die Dynamik des Arbeitsmarktes schwach ist, wäre eine negative Reaktion des US-Dollars nicht auszuschließen. EUR-USD: Das große Bild bleibt unverändert, und mittelfristige technische Risiken sowie die Belastungen durch die Schuldenkrise in Europa haben nach wie vor Bestand. Die heutigen USDaten könnten den US-Dollar aber belasten und unterstützt durch Indikatoren im Tageschart (MACD und Stochastic) dem EUR-USD-Kurs zu Gewinnen verhelfen. Widerstände finden sich bei 1,2626 und 1,2669. Trading-Range: 1,2474 – 1,2669.



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