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Irland: Zustimmung bei heutigem Referendum zum Fiskalpakt erwartet / US-Aktienmärkte und asiatische Börsen unter Druck

Pressemeldung der Firma Landesbank Hessen-Thüringen

Mit Spannung werden die US-Datenveröffentlichungen erwartet. Zu nennen ist der ADPBeschäftigungsbericht, der eine Indikation liefert für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Ein im Vergleich zum April beschleunigter Stellenaufbau scheint möglich, haben sich zuletzt doch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (neue Datenveröffentlichung ebenfalls heute) auf einem leicht tieferen Niveau stabilisiert. Zuviel Optimismus scheint aber nicht angebracht, da die Verbraucherstimmung und hierbei insbesondere die Arbeitsmarkteinschätzung etwas schwächer ausfiel. Mit dem ISM-Index steht morgen ein weiteres Datenschwergewicht an, für den es heute nochmals einen wichtigen Hinweis gibt. Nachdem die regionalen Industrieumfragen ein gemischtes Bild zeigten, könnte der Chicago-PMI heute Aufschluss darüber geben, ob der nationale Einkaufsmanagerindex den per saldo leicht schwächeren Vorgaben folgt oder ob er das Vormonatsniveau halten kann. Ein nur leichter Rückgang des Chicago-PMIs und/oder des ISM-Indexes dürfte das moderate Wachstumsszenario der USA nicht gänzlich in Frage stellen, eine erhöhte Dynamik im zweiten Quartal würde aber unwahrscheinlicher. Die zweite Schätzung der BIP-Zahlen des ersten Quartals wird mit einer leichten Abwärtskorrektur verbunden sein. Zunächst wurde ein annualisiertes BIP-Wachstum von 2,2 % gemeldet. Insbesondere der Lagerbestand dürfte sich nicht so positiv entwickelt haben wie ursprünglich angenommen. Auch Außenbeitrag und öffentlicher Bau werden wohl abwärts revidiert. Diese Effekte können jedoch weitgehend durch den privaten Bau ausgeglichen werden, dennoch ist ein Unterschreiten der Konsensschätzung möglich. In der Eurozone stehen die deutschen Werte des Einzelhandels und der Arbeitsmarktentwicklung an. Die letzten Werte fielen eher schwach aus und so wird nun mit einer Stabilisierung bzw. kleinen Gegenbewegung gerechnet. Nur wenn in Frankreich nach dem deutlichen Rückgang der Verbraucherausgaben aber ein deutliches Plus gemeldet wird, dürfte die Finanzmärkte sich etwas beruhigen. Die bei 2,5 % erwartete EWU-Inflation im Mai wird derweil keine große Rolle spielen. Die anhaltenden Rückgänge bei Rohstoffpreisen entspannen die Situation abseits der in der Peripherie teilweise erhöhten administrativen Preise.

EUR-USD: Der Euro sank auf ein neues Tief (1,2358) und selbst Spekulationen über direkte Bankenrekapitalisierung durch den ESM konnten den Euro nicht stabilisierten. Dadurch hat sich technisch betrachtet Raum eröffnet für weitere Rücksetzer. Eine Haltemarke befindet sich um 1,2150. Darunter ist das Tief von 2010 bei 1,1876 zu nennen. Trading-Range: 1,2300 – 1,2420.



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