Studie: Industrieller Mittelstand zeigt immer mehr Interesse an Finanzierung 4.0

Pressemeldung der Firma creditshelf Aktiengesellschaft

Die Bereitschaft mittelständischer Industrieunternehmen, Kreditgebern Echtzeit-Daten aus ihrer Produktion zur Verfügung zu stellen, nimmt weiter zu. Mehr als 90 Prozent der Betriebe können sich mittlerweile vorstellen, Kreditgeber auf diesem Wege von einer Investition zu überzeugen. Von dieser Offenheit erhoffen sich die Unternehmen vor allem schnellere Kreditzusagen sowie flexiblere Laufzeiten. Das sind Ergebnisse der bereits zum zweiten Mal durchgeführten Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“. creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung, hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 244 Vorstände und Geschäftsführer befragt.

Die binnen eines Jahres von 85 auf 92 Prozent gestiegene Offenheit für eine Finanzierung 4.0 ist auch in den technischen Möglichkeiten der Unternehmen begründet. Noch im vergangenen Jahr erfassten erst 77 Prozent der befragten Unternehmen Echtzeit-Daten mit Sensoren in Anlagen, Maschinen und Geräten, um sie im Sinne der Industrie 4.0 zu nutzen. 2018 ist dieser Wert um 12 Prozentpunkte auf 89 Prozent gestiegen.

„Einmal mehr zeigt unsere Studie, dass sich der industrielle Mittelstand rasend schnell Richtung Industrie 4.0 entwickelt und Echtzeit-Daten aus der Produktion auch immer stärker und effektiv für sich nutzt“, erklärt Dr. Daniel Bartsch, Vorstand und Gründungspartner von creditshelf.

60 Prozent der Studienteilnehmer, die einer Weitergabe ihrer Daten positiv gegenüberstehen, versprechen sich davon eine flexiblere Laufzeit ihrer Darlehen. 58 Prozent erhoffen sich schnellere Kreditentscheidungen, 54 Prozent einen niedrigeren Zinssatz. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat dabei die flexiblere Laufzeit als wichtigste Motivation für den offenen Umgang mit den Betriebsdaten um stattliche 7 Prozentpunkte zugelegt.

Dazu erklärt Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, der die Studie wissenschaftlich begleitet hat: „Der Mittelstand ist an dieser Stelle auf einem sehr guten Weg. Denn logischerweise kann man mit flexiblen Finanzierungsmodellen auch sehr viel flexibler auf ganz unterschiedliche Situationen reagiert werden. Beispielsweise, wenn die Auftragslage kurzfristig dünner geworden ist.“ Problematisch findet Finanzierungsexperte Schiereck, dass Banken „häufig noch an althergebrachten Modellen festhalten, was unter anderem in der für sie häufig schwierigen Greifbarkeit immaterieller Vermögensgegenstände begründet“ sei.

Aus diesem Grund rät creditshelf-COO Bartsch mittelständischen Unternehmen, sich nicht nur auf traditionelle Finanzierungen zu beschränken, sondern „auch Alternativen zu prüfen, bei denen auf die neu gewonnene Flexibilität des Unternehmens flexibel reagiert werden kann.“ Dafür seien gleichzeitig weitergehende Investitionen in Technologien der Industrie 4.0 notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Über die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“
Die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“ beruht auf einer Befragung, die creditshelf, der Gestalter digitaler Mittelstandsfinanzierung (www.creditshelf.com), im Juli 2018 durchgeführt hat. Insgesamt nahmen 244 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrieunternehmen (Vorstände, Geschäftsführer und Mitglieder der Geschäftsleitung) an der Online-Erhebung durch ein Marktforschungsinstitut teil. Die Studie wurde
wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.



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