Zinsreport
Geopolitische Unsicherheiten zeigen Wirkung
Die schwächeren, jedoch größtenteils wetterverzerrten Konjunkturdaten aus den USA zwangen die Investoren in eine abwartende Position. Wenn sich in den kommenden Monaten die zyklische Wachstumsdynamik als robust erweist, dürfte die Diskussion über den Zeitpunkt der Zinswende an Fahrt gewinnen und US-Renten belasten.
Die Angst vor einem Krieg in der Ukraine hat den Kursen von Bundesanleihen zuletzt neuen Schwung gegeben. Hinzu kommt die Erwartung weiterer geldpolitischer Maßnahmen der EZB. Allerdings spricht der jüngste Anstieg der Teuerungs-Kernrate im Euroraum gegen eine Zinssenkung. Wahrscheinlicher sind liquiditätsverbessernde Schritte.
Das überzogen hohe Kursniveau deutscher Anleihen spricht für eine defensive Laufzeitenallokation. Wenn sich die Lage in der Ukraine wieder beruhigt, geben die makroökonomischen Faktoren wieder die Richtung vor. Die Renditen sollten daraufhin steigen.
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