Rohstoffreport-Update
Der ThomReuters/JefferiesCRB-Index wird wahrscheinlich 2013 zum dritten Mal in Folge einen Jahresverlust aufweisen. An dem seit dem Frühjahr 2011 zu beobachtenden mittelfristigen Abwärtstrend scheint er momentan erneut zu scheitern. Nach wie vor trifft ein strukturell erhöhtes Rohstoffangebot auf eine nicht hinreichend dynamische Nachfrage. Eine zyklische Erholung der seit 2011 flauen Weltwirtschaft gibt Aussicht auf eine Stabilisierung der Rohstoffpreise in 2014.
Das Szenario einer nachhaltigen Preisstabilisierung könnten allerdings überraschend hohe Angebotsüberschüsse durchkreuzen, gerade im Fall der bislang relativ robusten Mineralölprodukte. Der Rohstoffgroßverbraucher China scheint zudem weiterhin die in ihn gesetzten langfristigen Wachstumserwartungen nicht erfüllen zu können. Damit fällt das Reich der Mitte ebenso wie die Finanzinvestoren als Impulsgeber für fühlbar höhere Notierungen vorerst aus. Letztere haben sich zwar bereits 2012/2013 mitunter in großem Stil aus Rohstoffen verabschiedet, zur Kapitulation ist es aber noch nicht gekommen. Die Investmentnachfrage wird auch angesichts des Ausstiegs der USNotenbank aus der bislang extrem lockeren Geldpolitik und damit vermutlich weiter steigender Realzinsen eher noch bescheidener ausfallen als 2013. Gleichzeitig werden die noch an Gewicht gewinnenden jeweiligen fundamentalen Verhältnisse einzelner Rohstoffe zu einer differenzierteren Entwicklung der Notierungen führen.
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